| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das notwendige, wissenschaftlich fundierte Know-how zum Design einer erfolgreichen Kommunikation. Aufbauend auf dem verhaltenswissenschaftlichen Marketingansatz vermitteln führende Kommunikationsexperten konkrete und ... Vorschau
109.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Beschäftigte in Werbeagenturen
Personalentwicklung in Kommunikations- und Werbeagenturen in Deutschland von 2003 bis 2011 (in Prozent der Unternehmen)
Statistik: Beschäftigte in Werbeagenturen
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Gehört ein Unternehmen als Mutter- oder Tochterunternehmen einem Konzern an, so ist die Aussagefähigkeit seines Jahresabschlusses aufgrund konzerninterner Beziehungen sowie der Möglichkeit konzerninterner Sachverhaltsgestaltungen eingeschränkt. D.h., die dem Jahresabschluss zugedachten Funktionen (Dokumentationsfunktion, Ausschüttungsbemessungsfunktion und Informationsfunktion) können nur eingeschränkt erfüllt werden. ... mehr
von  Professor Dr. Dr. h.c. Ralf Michael Ebeling
Die Rechtsökonomik (engl.: Law and Economics) betrachtet das Recht als ökonomischen Gegenstand. Vornehmlich Institutionen, Grundlagen und Strukturen des Rechts sowie Fragestellungen rechtlicher Natur werden vom Standpunkt der Volkswirtschaftslehre aus untersucht. Das Vorgehen verbindet Ökonomen und Juristen, deren Interesse dem Entscheidungsverhalten ... mehr
von  Dr. rer. pol. Enrico Schöbel

integrierte Kommunikation

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

inhaltliche und formale Abstimmung aller Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: inhaltliche und formale Abstimmung aller Maßnahmen der Marktkommunikation, um die von der Kommunikation erzeugten Eindrücke zu vereinheitlichen und zu verstärken. Die durch die Kommunikationsmittel hervorgerufenen Wirkungen sollen sich gegenseitig unterstützen. Die integrierte Kommunikation wird z.T. unterschiedlich weit gefasst. Je nach Definition kann sie sich auf interne und externe Kommunikation beziehen und neben der Gestaltung auch organisationale/personale Aspekte umfassen.

2. Dimensionen der Integration:
(1) zeitliche Integration aller kommunikativen Maßnahmen einer Marke und
(2) Integration zwischen den Kommunikationsmitteln.

3. Mittel der Integration ist die formale und/oder inhaltliche Integration.

a) Formale Integration: Zu den formalen Mitteln der integrierten Kommunikation zählen die Corporate-Design-Maßnahmen (Corporate-Design), z.B. bestimmte Farben, und bildliche Firmen- und Markensignale (Wort-Bild-Kombinationen sowie Präsenzsignale). Die formale Integration transportiert keine spezifischen Positionierungsinhalte, sie dient in erster Linie der gedanklichen Verankerung des Angebots und erleichtert dem Konsumenten die Erinnerung. So eignet sich die formale Integration v.a. für die Aktualisierung.

b) Inhaltliche Integration: Zu den inhaltlichen Mitteln der integrierten Kommunikation zählen wiederkehrende verbale Aussagen (Slogans, gesprochene, gesungene und geschriebene Programmformeln). Die verbalen Aussagen können einen identischen Wortlaut haben oder sinngemäß die gleichen Positionierungsinhalte enthalten. Weiteres Mittel der inhaltlichen integrierten Kommunikation sind Bilder, die die Positionierung des Angebots widerspiegeln. Die bildlichen Inhalte können entweder als unterschiedliche Bildmotive mit gleichem Bildinhalt oder als Schlüsselbilder umgesetzt sein. Erst die inhaltliche Integration ermöglicht die Vermittlung der Positionierung.

4. Bedeutung: Zur Umsetzung der Positionierung eines Angebots ist die integrierte Kommunikation von zentraler Bedeutung, da durch diese langfristig klare Gedächtnisstrukturen und ein klares Image von einem Angebot aufgebaut werden. Dies mündet dann in einem Aufbau und Erhalt des Markenwertes - bei gegebener Relevanz der Positionierung und bei einer entsprechenden wahrgenommenen Eigenständigkeit.

5. Theoretischer Hintergrund: Bei der integrierten Kommunikation handelt es sich um ein Lernkonzept. Dabei geht es sowohl um das erstmalige Lernen von Informationen, die unter einem Angebot gespeichert werden sollen, als auch um das Wiederauffrischen von mit dem Angebot gespeicherten Informationen. Dazu sind entsprechende Wiederholungen der Angebotsinformationen erforderlich. Dabei gilt: Je geringer das Involvement von Konsumenten, desto mehr konsistente Wiederholungen sind erforderlich, um angebotsspezifische Gedächtnisstrukturen aufzubauen. Bes. bei geringem Involvement der Empfänger sind Erkenntnisse zur Imagerytheorie wichtig, da hier bildliche Integrationsmittel bessere Wirkungen erzielen als sprachliche Integrationsmittel.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
Sachgebiete
integrierte Kommunikation
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Rating ist eine Methode zur Einstufung von Sachverhalten, Gegenständen oder Personen. Meist wird unter Rating das Ergebnis des Beurteilungsverfahrens verstanden. Dies ist eine entsprechend der zugrunde liegenden Ratingskala als Symbol, Zeichen oder Zeichenfolge ausgedrückte "Zensur" oder "Note". I. Begriffsabgrenzung Ranking stellt ebenso ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Oliver Everling
I. Begriff Die Informationsethik hat die Moral derjenigen zum Gegenstand, die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und neue Medien anbieten und nutzen. Sie geht der Frage nach, wie sich diese Personen, Gruppen und Organisationen in moralischer bzw. sittlicher Hinsicht verhalten (empirische oder ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Oliver Bendel
I. Begriff Bankgeschäfte § 1 Abs. 1 des Gesetzes über das Kreditwesen (kurz: Kreditwesengesetz, KWG) ordnet Unternehmen als Kreditinstitute ein, wenn sie bereits eines der nachstehenden Bankgeschäfte tätigen. Bankgeschäfte sind danach die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Detlef Hellenkamp