| 
 | 
 | 

Investmentfonds

Kurzerklärung
Sondervermögen, 1. Allgemein: Für das EU-Richtlinien konforme Sondervermögen sind Kombinationen von Wertpapieren, Geldmarktinstrumenten, Bankguthaben, Investmentanteilen und Derivaten möglich. Daneben gibt es in Deutschland Investmentfonds als Immobilien-Sondervermögen, Gemischte Sondervermögen und Altersvorsorge-Sondervermögen, Hedge-Fonds sowie seit 2007 Infrastruktur-Sondervermögen. Investmentvermögen können auch gesellschaftsrechtlich als Investmentaktiengesellschaft (InvAG) gegründet werden. Wichtig ist die Bezeichnung für jeden Investmentfonds, die eine Unterscheidung ermöglichen muss ... Ausführliche Erklärung
Fachautoren für dieses Stichwort
Buch zum Thema
Die Anlage in Investmentfonds hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auch künftig ist eine große Nachfrage nach ... mehr
Ausführliche Erklärung

Sondervermögen, 1. Allgemein: Für das EU-Richtlinien konforme Sondervermögen sind Kombinationen von Wertpapieren, Geldmarktinstrumenten, Bankguthaben, Investmentanteilen und Derivaten möglich. Daneben gibt es in Deutschland Investmentfonds als Immobilien-Sondervermögen, Gemischte Sondervermögen und Altersvorsorge-Sondervermögen, Hedge-Fonds sowie seit 2007 Infrastruktur-Sondervermögen. Investmentvermögen können auch gesellschaftsrechtlich als Investmentaktiengesellschaft (InvAG) gegründet werden. Wichtig ist die Bezeichnung für jeden Investmentfonds, die eine Unterscheidung ermöglichen muss und nicht irreführen darf. Hierzu hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Richtlinie erlassen. Diese legt fest, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein Fonds bspw. als „Geldmarktfonds“ benannt werden darf.

2. Arten: a) Nach Vermögensgegenständen: Eine Kapitalanlagegesellschaft kann verschiedene Investmentfonds mit unterschiedlicher Zusammensetzung auflegen und verwalten.

b) Nach dem Volumen des Investmentfonds: Hier sind offene und geschlossene Investmentfonds zu unterscheiden. Bei offenen Investmentfonds werden ohne Begrenzung neue Anteile am Investmentvermögen an die Anleger verkauft und in weiteres Sondervermögen investiert. Dagegen haben geschlossene Investmentfonds ein von vornherein vorgegebenes Volumen. Sie sind in Deutschland nur üblich für Immobilienfonds und unterliegen nicht dem Investmentgesetz (InvG).

c) Nach der Streuung unter die Anleger: Während Publikumsfonds breiten Absatz an private und institutionelle Anleger finden können, dürfen die Anteile an Spezialfonds von nicht mehr als 30 Anlegern gehalten werden, die keine natürlichen Personen sein dürfen.

d) Nach der Behandlung der Erträge: Fonds mit regelmäßiger Ertragsausschüttung oder thesaurierende Fonds. Letztere legen erwirtschaftete Erträge sofort wieder in demselben Fonds an.

Version:
Sachgebiete
Investmentfonds
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Wesen des Bankcontrollings Der Begriff des Controllings umfasst mehr als der zugrunde liegende Terminus „to control“ und bedeutet so viel wie „Steuerung, Lenkung und Überwachung“. Die damit im Vordergrund des Controllings stehende Steuerungsfunktion weist dabei konkret für Banken eine inhaltliche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Dres. h. c. Henner Schierenbeck, Prof. Dr. Michael Pohl
I. Historische Entwicklung und gesetzliche Rahmenbedingungen Bereits seit Ende der 1980er-Jahre zielen die Gesundheitsreformen darauf ab, das Gesundheitswesen strukturell neu auszurichten und einzelne Versorgungsbereiche enger miteinander zu verzahnen. Eine ganz neue Bedeutung erhielt die integrierte Versorgung aber durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Volker Eric Amelung, Prof. Dr. Axel Mühlbacher, PD Dr. Christian Krauth
I. Grundlagen Internationaler Handel existiert in einem weiten Begriffsverständnis seit Jahrhunderten, wobei heute weniger die Aktivitäten der Phönizier oder Theber sondern die der so genannten Fernhandelshäuser gegenwärtig sein dürften, beispielsweise die der niederländischen Handelskompanien, die bereits während der Industrialisierung ein weltweites ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Prof. h. c. Bernhard Swoboda, Prof. Dr. Thomas Foscht
Suche
 
Aktuelle Statistik zur Definition (von statista.com)
Anzahl der Aktionäre in Deutschland
Anzahl der Aktionäre in Deutschland von 1988 bis 2011 (in 1.000)
Statistik: Anzahl der Aktionäre in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Akademische Arbeiten zur Definition (von grin.com)
Zum Thema eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Bachelorarbeit, Seminararbeit oder Referat versandkostenfrei herunterladen (pdf-Datei):
Weitere akademische Arbeiten zur Definition "Investmentfonds"
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter dem Begriff Web 2.0 wird keine grundlegend neue Art von Technologien oder Anwendungen verstanden, sondern der Begriff beschreibt eine in sozio-technischer Hinsicht veränderte Nutzung des Internets, bei der dessen Möglichkeiten konsequent genutzt und weiterentwickelt werden. Es stellt eine Evolutionsstufe ... mehr
von  Prof. Dr. Richard Lackes, Dr. Markus Siepermann
Die doppelte Buchhaltung (auch doppelte Buchführung genannt) ist das System der kaufmännischen Buchführung gemäß § 238 HGB (Buchführungspflicht), welches die Ermittlung des Periodenerfolges zweifach ermöglicht: (1) durch die Bilanz, (2) durch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Zugleich ist „doppelt“ auch im technischen ... mehr
von  Dr. Barbara Wischermann
Anzeige