| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
In diesem Essential lernt der Leser geeignete Führungsmethoden kennen, die den Anforderungen des globalen Projektmanagements (GPM) gerecht werden. Joanne Huang ... Vorschau
4.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Projektmanagement wird als Managementaufgabe gegliedert in Projektdefinition, Projektdurchführung und Projektabschluss. Ziel ist, dass Projekte richtig geplant und gesteuert werden, dass die Risiken begrenzt, Chancen genutzt und Projektziele qualitativ, termingerecht und im Kostenrahmen erreicht werden.
von  Bernhard Hobel, Silke Schütte
Einem Zwangsversteigerungsantrag sind meist langwierige Bemühungen seitens des Gläubigers und eventuell auch des Schuldners vorangegangen, diese Zwangsmaßnahme zu verhindern. Der Grund hierfür liegt im komplizierten und für Außenstehende und Betroffene nur bedingt kalkulierbaren Verlauf sowie der langwierigen Dauer eines Zwangsversteigerungsverfahrens. ... mehr
von  Helmut Keller

Kulturmanagement

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Förderung, Pflege, Präsentation, Verbreitung, Vermittlung und Verwaltung von Kultur und ihren Einrichtungen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Förderung, Pflege, Präsentation, Verbreitung, Vermittlung und Verwaltung von Kultur und ihren Einrichtungen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich.

2. Träger: a) Öffentlich: Theater, Orchester, Museen, kommunale Kinos, Denkmäler, Gedenkstätten, Kulturhäuser und -büros, sog. alternative Kulturzentren sowie Kulturverwaltung, Einrichtungen für Kulturpolitik und -forschung u.a.

b) Privatwirtschaftlich: Verlage, Musikindustrie, Filmproduktion sowie gleichfalls Theater, Kinos, aber auch Orchester, Museen etc.

3. Die Ziele des Kulturmanagements weichen häufig von klassischen Unternehmenszielen ab, denn der „Gewinn” an Kultur lässt sich kaum in Zahlen ausdrücken. Dies ist das bes. Problem der „Erfolgsmessung” im Kulturmanagement. An erster Stelle der Managementziele steht hier der ideelle und qualitative Gewinn an Kultur. Um dies aber beurteilen zu können, müssten verbindliche Wertmaßstäbe gelten, an denen ein Kulturgut gemessen werden könnte.

4. Aufgaben:
(1) Bereitstellung von kulturellen Grundstrukturen und Ermöglichung von kulturellen Vorhaben;
(2) angemessene zielgruppengerechte Vermittlung von Kunst und Kultur;
(3) Pflege der traditionellen erhaltenswerten Kulturgüter.

5. Finanzierung: Die öffentliche Finanzierung von Kultur wird aufgrund der zunehmenden Belastungen der öffentlichen Haushalte kritisch betrachtet. Mit dem wachsenden Kulturmarkt in den 1980er-Jahren machten sich Hoffnungen auf eine weit gehende Privatisierung kultureller Ausgaben nach amerik. Muster breit. Mäzenatentum und Sponsoring, verbunden mit unternehmerisch neu durchdachten Betriebsformen, galten lange Zeit als Rettung aus der chronischen Unterfinanzierung. Unter diesen Bedingungen hätte jedoch bes. neuere, noch nicht etablierte Kultur kaum noch eine Chance.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Kulturmanagement
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Grundlagen Integrationen im Zuge von Unternehmensakquisitionen und -fusionen (Post Merger Integration) finden unter spezifischen Rahmenbedingungen und wechselnden Vorzeichen statt. Nichtsdestoweniger lassen sich fünf wichtige Kernaufgaben identifizieren, die bei jeder Post Merger Integration nahezu immer die gleichen sind. Nur die erfolgreiche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff und Einordnung Unter der risikoorientierten Bepreisung wird die Festlegung eines Preises für eine unternehmerische Leistung verstanden, bei der neben den Kosten der Leistung und einem i.d.R. prozentualen Aufschlag als Abgeltung des Unternehmerwagnisses auch mögliche Risiken, die mit der unternehmerischen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Markus Siepermann
I. Einleitung: Marktdesign als angewandte Forschungsdisziplin Beispiele für Fragen, mit denen sich Marktdesigner beschäftigen, sind: Welche Marktregeln führen zu effizientem Emissionshandel, und welche Organisationsform der europäischen Strombörse generiert wettbewerbliche Strompreise? Wie können innerbetriebliche Anreizsysteme die Mitarbeiter bestmöglich motivieren? Welche Informationsflüsse erzeugen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Axel Ockenfels