| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Die vollständig überarbeitete, zweite Auflage des Lehrbuchs Grundlagen der Finanzwissenschaft behandelt die aktuellen Fragestellungen der wissenschaftlichen Disziplin und ihrer Umsetzung ... Vorschau
36.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Macht der EU in der Wirtschafts- und Finanzpolitik
Sollte die EU zukünftig in der Wirtschafts- und Finanzpolitik der Euro-Länder mehr, unverändert viel oder weniger zu entscheiden haben?
Statistik: Macht der EU in der Wirtschafts- und Finanzpolitik Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
CRM ist zu verstehen als ein strategischer Ansatz, der zur vollständigen Planung, Steuerung und Durchführung aller interaktiven Prozesse mit den Kunden genutzt wird. CRM umfasst das gesamte Unternehmen und den gesamten Kundenlebenszyklus und beinhaltet das Database Marketing und entsprechende CRM-Software ... mehr
von  Prof. Dr. Heinrich Holland
Das Käuferverhalten umfasst das Verhalten von Nachfragern beim Kauf, Ge- und Verbrauch von wirtschaftlichen Gütern bzw. Leistungen. Hiervon abzugrenzen und enger gefasst ist das Konsumentenverhalten, welches sich auf das Verhalten von Endverbrauchern beim Kauf und Konsum von wirtschaftlichen Gütern bzw. ... mehr
von  Prof. Dr. Prof. h. c. Bernhard Swoboda, Prof. Dr. Thomas Foscht

Marktkonformität

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Übereinstimmung mit den marktwirtschaftlichen Prinzipien, insbes. als Kriterium wirtschaftspolitischer Maßnahmen (wirtschaftspolitische Mittel) hinsichtlich ihrer Übereinstimmung mit der marktwirtschaftlichen Rahmenordnung.

Ausführliche Erklärung:

1. Allgemein: Marktkonformität muss innerhalb marktwirtschaftlicher Systeme vorliegen, um nicht die Systemkonformität zu verletzen. Insbes. darf nicht der Markt-Preis-Mechanismus beeinträchtigt werden. Dabei ist die Abgrenzung des Marktes zu beachten.

Beispiel: Zölle tasten den inländischen Preismechanismus nicht an, bedeuten jedoch eine marktwidrige Diskriminierung ausländischer Anbieter.

2. Beispiele: Vertreter des Ordoliberalismus und des Konzepts der Sozialen Marktwirtschaft fordern die strikte Beachtung der Marktkonformität. Wohlfahrtsstaatliche Eingriffe werden deshalb rigoros abgelehnt.

3. Abstufungen: Der wirtschaftspolitischen Instrumenteneinsatz hat unterschiedliche Folgen für den Markt, für das System bzw. für das Konzept: (a) Systemnotwendig sind Maßnahmen, wie die Sicherung des Privateigentums oder des Wettbewerbs in einer Marktwirtschaft.
(b) Systemerhaltend sind z.B. Instrumente, die die Funktionsweise des Preismechanismus auf den Märkten unterstützen.
(c) Systemkonform sind Maßnahmen, die mit den Grundsätzen des Systems übereinstimmen.
(d) Systeminkonforme Maßnahmen sind nicht mit den Leitgedanken des Systems vereinbar, gefährden aber das System nicht notwendigerweise.
(e) Systemgefährdende oder gar systemzerstörende Maßnahmen werden z.B. in der Vergesellschaftung der Produktionsmittel und in der staatlichen Zwangswirtschaft mit Preis- und Lohnkontrollen versehen.

Vgl. auch Ordnungsökonomik, Systemkonformität, Konzeptionskonformität.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Marktkonformität
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Unter experimenteller Wirtschaftsforschung versteht man den Bereich der empirischen Wirtschaftswissenschaft, in dem kontrollierte Experimente durchgeführt werden, um Theorien zu überprüfen oder neue Regelmäßigkeiten zu entdecken. Die Experimente werden zumeist als Laborexperimente, mitunter jedoch auch als Feldexperimente oder in Form ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Mathias Erlei
Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen. Wissensmanagement ist weit mehr als Informationsmanagement (z.B. Beerheide/ Katenkamp 2011). Information ist die notwendige Voraussetzung zur Generierung von Wissen. Deshalb kann man Informationen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jetta Frost
I. Zweck Der Lagebericht verkörpert ein rechtlich und funktional eigenständiges Rechnungslegungsinstrument der jährlichen Pflichtpublizität von Unternehmen neben dem Jahresabschluss. Er erläutert den Jahresabschluss und ergänzt diesen um Informationen allgemeiner Art über den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking, Prof. Dr. Norbert Pfitzer, Prof. Dr. Peter Oser