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Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung

Definition

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1. Begriff:

Erscheinungsform der technischen Betriebsunterbrechungsversicherung. Versicherungsschutz wird für das Risiko des Unterbrechungsschadens gewährt, der dadurch entsteht, dass die technische Einsatzmöglichkeit einer im Maschinenverzeichnis dokumentierten betriebsfertigen Maschine, maschinellen Einrichtung oder sonstigen technischen Anlage infolge eines versicherten Sachschadens am Versicherungsort unterbrochen oder beeinträchtigt wird.

2. Merkmale:

Wesentliches Bedingungswerk sind die Allgemeinen Bedingungen für die Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung (AMBUB 2011). Der Sachschadenbegriff ist nahezu kongruent mit dem in der Maschinenversicherung und beinhaltet darüber hinaus auch den Garantieschaden als versicherten Sachschaden. Die Berechnung des Unterbrechungsschadens erfolgt i.d.R. unter Anwendung der sog. Ausfallziffer. 

3. Bedeutung:

Der Anwendungsbereich der Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung zielt auf technische Anlagen ab, die eine Schlüsselfunktion für den betrieblichen Wertschöpfungsprozess haben. Die Entwicklung komplexer, investitionsintensiver Produktionsanlagen und der daraus erwachsene Bedarf nach Versicherungsschutz spiegeln sich im Prämienaufkommen der Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung wider, die die bedeutendste Form der technischen Betriebsunterbrechungsversicherung darstellt.

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Sachgebiete
Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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