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Massenkommunikation

Definition

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Kurzerklärung:


Ausführliche Erklärung:

Sekundärkommunikation, indirekte Kommunikation. 1. Begriff: Massenkommunikation umfasst alle Formen von Kommunikation, bei der Aussagen öffentlich durch technische Verbreitungsmittel bei räumlicher oder zeitlicher oder raumzeitlicher Distanz zwischen den Kommunikationspartnern an ein voneinander getrenntes Publikum vermittelt werden. Die Übergänge zwischen Individualkommunikation und Massenkommunikation sind fließend. Die Massenkommunikation erreicht ein breites Publikum, vermittelt Einflüsse der weiteren Umwelt und ist in der Lage, starke Aufmerksamkeit und Aktualität für ein Angebot zu erzeugen.

2. Merkmale:
(1) Einschaltung von Massenmedien,
(2) Ein-Weg-Kommunikation (obwohl dies bei neueren technischen Medien (Internet) aufgehoben wird),
(3) Distanz zum Publikum,
(4) Heterogenität der Empfänger.

3. Wirkung:
(1) initiierend, regt die weitere Kommunikation an (Metakommunikation ist die Kommunikation über die von den Medien vermittelten Informationsangebote),
(2) Informationswirkung: Vermittlung von Wissen,
(3) Beeinflussungswirkungen: Verstärkung von Meinungen,
(4) Überzeugungswirkungen: Veränderung von Einstellungen,
(5) Nutzenwirkung für den Konsumenten: psychologischer Nutzen durch Aktivierung und emotionale Stimulierung sowie gedankliche Anregung. Inhaltlicher Nutzen liegt in der Vermittlung von Unterhaltung und Entspannung, Information und Bildung, Normen und Verhaltensmustern.

Möglichkeiten der Massenkommunikation sich der Wirkungsweise der persönlichen Kommunikation anzunähern, ist die Simulation der persönlichen Kommunikation oder die Nachahmung von Meinungsführern.

Vgl. auch Massenmedien.

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Literaturhinweise
Bücher
Sachgebiete
Massenkommunikation
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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