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Meade

Definition

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James Edward, 1907–1995, engl. Nationalökonom, der in London, Cambridge und - bis zu seinem Rücktritt 1974 - in Oxford lehrte; Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1977 (zusammen mit Ohlin). Meade wurde ausgezeichnet v.a. für seinen Beitrag zur Außenwirtschaftstheorie. Er beschrieb das Verhältnis von internem zu externem Gleichgewicht des Landes, sowohl den vorkeynesianischen Preis- als auch den keynesianischen Einkommenseffekt berücksichtigend. In späteren Werken setzte sich Meade für eine massive Umverteilungspolitik und Lohn- und Preiskontrollen als Mittel zur Bekämpfung von Inflation und Arbeitslosigkeit ein. Neben seinem Hauptwerk „The Theory of International Economic Policy” (1951/1955) seien erwähnt: „Principles of Political Economy”, 4 Bde. (1965–1976) und „Stagflation”, Vol. I: Wage Fixing (1982), Vol. II: Demand Management (1983, zusammen mit D. Vines und J. Maciejowski).

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Sachgebiete
Meade
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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