zentrales Konzept der Neuen Politischen Ökonomie; Wähler, der bei einer eindimensionalen Alternativenmenge (d.h. alle Alternativen können auf einer ordinalen oder metrischen Skala geordnet werden) seinen Optimalpunkt im Median der Verteilung der Optimalpunkte aller Wähler hat. Bei ungerader Wählerzahl und eingipfligen Präferenzen (Eingipfligkeit) stellt sein Optimalpunkt ein politisches Gleichgewicht im Zwei-Parteien-System dar, da es bei paarweiser Abstimmung die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen kann (Parteienwettbewerb).
Vgl.auch Hotelling-Regel, mit der beschriebenen Folge einer Angleichung der Parteienprogramme mit der Zielsetzung, die Vorstellungen des Medianwählers zu erfüllen.