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Mengenabschreibung

Definition

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verbrauchsbedingte, leistungsbedingte oder technische Abschreibung; Form der Abschreibung, deren Bemessung sich nach Beanspruchung in Form der voraussichtlichen Mengenleistung (ausgedrückt in Stück, m, kg etc.) einer Anlage richtet.

1. Berechnung: a) Die Abschreibungsquote je Leistungseinheit errechnet sich aus:

 \frac{\textnormal{Anschaffungswert - Schrottwert}}{\textnormal{Gesamtheit der Erzeugnisse (Stück, kg, hl)}}.


b) Die Abschreibungssumme je Jahr: Abschreibungsquote je Stück = x Anzahl der Leistungseinheiten im Jahr.

Vgl. auch Abschreibung.

2. Anwendung: Mengenabschreibung ist nur sinnvoll, wenn einzige bzw. vorherrschende Entwertungsursache der Gebrauch ist und die totale Mengenleistung einer Anlage genau feststeht oder abschätzbar ist (Proportionalisierung der Abschreibung); gebrochene Abschreibung.

Gegensatz: lineare Abschreibung oder degressive Abschreibung

3. Steuerlich zulässig bei beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, bei denen sie wirtschaftlich begründet ist; der Umfang der Leistung pro Jahr ist nachzuweisen (§ 7 I S. 5 EStG).

Vgl. auch Absetzung für Abnutzung (AfA).

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Sachgebiete
Mengenabschreibung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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