| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Buch verzahnt die Disziplinen Internationales Management und Wirtschaftsgeographie und untersucht die Determinanten, Varianten und Verläufe von Wissenstransfer- und Upgrading-Prozessen. ... Vorschau
46.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Länder mit dem größten Anteil am weltweiten BIP
Länder mit dem größten Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2010 (kaufkraftbereinigt)
Statistik: Länder mit dem größten Anteil am weltweiten BIP
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Umfassendes methodisch-quantitatives Instrumentarium zur Charakterisierung und Auswertung empirischer Befunde bei gleichartigen Einheiten („Massenphänomenen“) mit universellen Einsatzmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und allen Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften einschließlich Medizin und Technik, in denen mit Zahlen oder Bewertungen gearbeitet wird. Ergebnisse ... mehr
von  Prof. Dr. Udo Kamps
zentrale gesamtwirtschaftliche Statistik, die quantitativ das Wirtschaftsgeschehen eines Wirtschaftsgebietes für eine abgelaufene Periode darstellt. Sie besteht aus mehreren Strom- und Bestandsrechnungen, die systematisch erstellt und aufeinander abgestimmt ein System VGR ergeben.
von  Michael Horvath, Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker

Metropolregion

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: Überstädtisch-regionale Konzentration zentraler politischer und wirtschaftlicher Steuerungsfunktionen (Steuerungszentrale). Metropolregionen können mono- oder polyzentrisch sein; entscheidend ist ihre Funktionalität, denn je nach zu betrachtender Funktion ergeben sich unterschiedliche geografische bzw. funktionalräumliche Ausdehnungen.

2. Merkmale: a) Funktional-qualitative Merkmale: Vergleichbar mit Global Cities weisen Metropolregionen einen Bedeutungsüberschuss auf; sie verfügen über einen bedeutenden Verkehrsknotenpunkt, eine hohe Bevölkerungsdichte und ein nationales Wirtschaftszentrum mit internationalen Verknüpfungen. Hinzu kommen Dienstleistungs- und Finanzstandort, Messe- und Medienstandort, ausgeprägte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, eine international-kulturelle Ausrichtung sowie die Konzentration wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen.

b) Strukturelle Merkmale: Hierzu zählen ein politisch nicht organisiertes und nicht institutionalisiertes Akteurssystem, Formen der auf privatwirtschaftlichen Initiativen beruhenden kooperativen Zusammenarbeit zwischen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern sowie das Interfacing zwischen internationalen, nationalen sowie regionalen ökonomischen und politischen Netzwerken.

3. Funktionen: Metropolregionen weisen drei wesentliche Funktionen auf: a) Innovationsfunktion: Angebot von Knowledge Intensive Business Services (KIBS) für Innovationen im Industrie- und Dienstleistungsbereich.

b) Gateway-Funktion: Schaffung von Knotenpunkten zwischen internationalen, nationalen sowie metropolitanen Transportnetzwerken, Räumen und Märkten.

c) Regulationsfunktion: Wirtschaftliche, politische und kulturelle Kapazität zur Kontrolle und Steuerung nationaler und internationaler politischer und ökonomischer Vorgänge.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Metropolregion
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Wirtschaftsgeografie
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff und Konzepte Unter Plankostenrechnung wird ein Kostenrechnungssystem verstanden, in dem die Gesamtkosten einer Unternehmung für eine bestimmte Planungsperiode im Voraus nach Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgern differenziert geplant werden. Plankosten sind das Produkt aus geplanten Faktormengen und geplanten Faktorpreisen. Die ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jochen R. Pampel, Prof. Dr. Kurt Vikas
Die Frage, was unter internationalem Management zu verstehen sei und unter welchen Bedingungen dieses in der Unternehmenspraxis vorzufinden ist, wird in der Literatur bis heute nicht übereinstimmend beantwortet. So bleibt z.B. umstritten, ob bei einem gelegentlich in geografisch nahe Auslandsmärkte ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Johann Engelhard
I. Begriff und Entwicklung Die Spieltheorie ist eine mathematische Methode, die das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen ableitet, in denen der Erfolg des Einzelnen nicht nur vom eigenen Handeln, sondern auch von den Aktionen anderer abhängt. Der Begriff „Spieltheorie” beruht darauf, ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Axel Ockenfels