| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Handels-und Gesellschaftsrecht gehört zu den Pflichtlehrveranstaltungen in rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Zudem ist ein grundlegendes Verständnis dieser Rechtsgebiete auch ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Anzahl der Aktiengesellschaften in Deutschland
Anzahl der Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien in Deutschland von 1960 bis 2008
Statistik: Anzahl der Aktiengesellschaften in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Mit Unternehmungsbewertung bezeichnet man die Verfahren zur Wertermittlung von Unternehmen als Ganzes (Wert). Unternehmensbewertungen als periodisches Rechenwerk werden sowohl bei der wertorientierten Unternehmensführung (z.B. Entscheidungen zur Geschäftsfeldstrategie, Leistungsbeurteilung von Führungskräften) als auch bei der externen Rechnungslegung nach HGB und IFRS ... mehr
von  Prof. Dr. Klaus Henselmann
Unternehmen wollen im schärfer werdenden Wettbewerb bestehen. Technologien gewinnen als wettbewerbliches Differenzierungsmittel weiter an Bedeutung. Produkttechnologien werden in Produkte eingebracht, um neue Funktionen bereitzustellen. Produktionstechnologien finden Eingang in Fertigungsprozesse und Produktionsanlagen und unterstützen eine effektive und effiziente Herstellung von Gütern. ... mehr
von  Prof. Dr. Dieter Specht, Prof. Dr. Christian Mieke

Minderheitsrechte

(weitergeleitet von Minoritätsrechte)

Definition

ANZEIGE

Minoritätsrechte. 1. Begriff: Bes. bei Aktiengesellschaften einer bestimmten Minderheit von Aktionären zustehende Rechte.

2. Beispiele: a) Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen Gründer einer AG, Vorstand oder Aufsichtsrat auf Verlangen einer Minderheit von 10 Prozent des Grundkapitals oder von 1 Mio. Euro (§ 147 II 2 AktG).

b) Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung auf Verlangen einer Minderheit von 5 Prozent (§ 122 I AktG).

c) Bekanntmachung von Gegenständen zur Beschlussfassung der Hauptversammlung (§ 122 II AktG): Minderheit 5 Prozent oder 500.000 Euro.

d) Anfechtung des Beschlusses über die Verwendung des Bilanzgewinns wegen zu hoher Rücklagenbildung (§ 254 AktG): 5 Prozent oder 500.000 Euro.

e) Anrufung des Landgerichts im gesellschaftsrechtlichen Spruchverfahren für die Bestimmung der Barabfindung von Minderheitsaktionären in Fällen des sog. Squeeze-out (§§ 327a–327f AktG).

3. Minderheitsrechte, die ein bestimmtes Kapital- oder Stimmenquorum voraussetzen, nennt man formelle Minderheitsrechte

4. Von Sperrminorität spricht man, wenn eine Minderheitsgruppe von Aktionären aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Quoren bestimmte Beschlüsse verhindern kann. So kann mit der Sperrminorität von 25 Prozent des Grundkapitals und einer Stimme der Beschluss über die Satzungsänderung verhindert werden (§ 179 II S. 1 AktG).

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Minderheitsrechte
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Die Frage, was unter internationalem Management zu verstehen sei und unter welchen Bedingungen dieses in der Unternehmenspraxis vorzufinden ist, wird in der Literatur bis heute nicht übereinstimmend beantwortet. So bleibt z.B. umstritten, ob bei einem gelegentlich in geografisch nahe Auslandsmärkte ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Johann Engelhard
I. Begriff und Entwicklung Die Spieltheorie ist eine mathematische Methode, die das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen ableitet, in denen der Erfolg des Einzelnen nicht nur vom eigenen Handeln, sondern auch von den Aktionen anderer abhängt. Der Begriff „Spieltheorie” beruht darauf, ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Axel Ockenfels
I. Einleitung Die Förderung und Entwicklung von Leistungsträgern gewinnt für Unternehmen an Bedeutung. Der arbeitsmarktliche Wandel und die permanente Verkürzung der Halbwertzeit von Wissen fordert einen verstärkten Einsatz vom Arbeitgeber, die Kompetenzen seiner Mitarbeiter auszubauen. Auch der technische und organisatorische Wandel ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Thomas Bartscher