| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Im ersten Teil des Bandes werden ausgewählte Beiträge eines Workshops präsentiert, der im Rahmen des 1. Mobile Business Day im ... Vorschau
66.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Werbung im Internet
Wie oft klicken Sie im Internet auf Werbung?
Statistik: Werbung im Internet
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Viele Handelsunternehmen agieren heutzutage beschaffungsseitig international, indem sie Güter direkt oder indirekt importieren; abgestufter international ist der Wissenstransfer im Handel, so bei Führungskräften oder Informationssystemen. Absatzseitig allerdings wird die internationale Expansion aggressiv vor allem von führenden Handelsunternehmen in diversen Handelsbranchen ... mehr
von  Prof. Dr. Prof. h. c. Bernhard Swoboda, Prof. Dr. Thomas Foscht
Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) als Teilbereich des operativen Produktionsmanagements hat für die wirtschaftliche Gestaltung und den reibungslosen Ablauf der Produktionsprozesse zu sorgen. Dieser Beitrag beschreibt die im Rahmen der Produktionsplanung und -steuerung durchzuführenden Planungsschritte.
von  Dr. Christoph Siepermann

Mobile Learning

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Mobile Learning ist Lehren und Lernen, das "unterwegs" stattfindet und mit mobilen Infrastrukturen, Anwendungen und Geräten unterstützt wird. Es kann dem E-Learning zugerechnet werden und eine Rolle im Blended Learning spielen.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Mobile Learning ist Lehren und Lernen, das "unterwegs" (etwa auf Reisen und beim Pendeln) stattfindet und mit mobilen Infrastrukturen, Anwendungen und Geräten unterstützt wird. Der Begriff kam um das Jahr 2000 auf, fast zeitgleich mit "E-Learning", womit das Lehren und Lernen über Computer bezeichnet wird. Mobile Learning kann diesem zugerechnet und im Blended Learning eingesetzt werden. Es ist zudem, nicht nur bei kommerzieller Ausrichtung, eine Form des Mobile Business.

2. Mobilität: Die Mobilität der Lernenden ist sozusagen die Ursache von Mobile Learning. Auch im Informationszeitalter ist man häufig physisch unterwegs. In manchen Situationen ergibt sich die Möglichkeit, mehrere Lerneinheiten am Stück zu bearbeiten; andere sind dergestalt, dass man akut Problemlösungswissen und passende Informationen benötigt. Beim Mobile Learning macht man sich (zumindest temporär) unabhängig von zugewiesenen oder eigenen stationären Geräten, von Arbeitsplatz und -zimmer, und bedient sich Kleinst- und Mikrorechner wie Notebooks, Netbooks, Handys, Smartphones und Tablets oder besucht ein Internetcafé. Der Content für mobile Geräte, Mobile Content genannt, ist über SMS und MMS, Applikationen (Apps) und den Browser, bspw. den Handybrowser, abrufbar. Beispiele für Mobile Content sind Wörterbücher und Lexika als Apps, Artikel von Fachzeitschriften als PDF-Files und Lehrbücher im EPUB-Format. Content auf Lernplattformen und in Lern- und Wissensportalen kann zu Mobile Content werden; entsprechende Schnittstellen werden im E-Learning immer wichtiger. Auch eigenständige Lernanwendungen haben zunehmend Verbreitung gefunden.

3. Anforderungen und Ausprägungen: Content und Lehr-Lern-Methoden müssen den spezifischen Anforderungen des Mobile Learning gerecht werden, soll das Lernangebot einen Mehrwert für Lehrende und Lernende bieten. Geeignet sind Podcasts oder audio- und videobasierte Formen der E-Collaboration; durch die größeren Displays sind inzwischen auch komplexe textbasierte und multimediale Anwendungen nutzbar. Content aus Lernplattformen und Lern- und Wissensportalen wird direkt oder speziell aufbereitet auf mobile Geräte übertragen. Mithilfe von Touchscreens und der Einbindung der Außenwelt über die Kamera (im Sinne von Augmented Reality oder über QR-Codes) werden neue, spielerische Formen erprobt; es entstehen mobile Varianten des Game-based Learning bzw. von Edutainment. Freie Lehr- und Lernmaterialien ("Open Educational Resources") spielen im Mobile Learning genauso wie im E-Learning und Blended Learning generell eine Rolle, und Tools, die den Lernalltag besser bewältigen lassen, sind kostenlos zu haben. In bestimmten Kontexten kollidieren Interessen der Experten, Anbieter und Benutzer und Anforderungen von Institutionen. So könnten Kinder und Jugendliche in vielfältiger Weise mit Smartphones lernen; diese sind an Schulen jedoch häufig verboten. Studierende könnten ihre Notebooks und Tablets für Aufzeichnungen und Lerntagebücher einsetzen, sind aber oft in ihren virtuellen Gewohnheiten gefangen. Schwierig kann auch die Abgrenzung zwischen privatem und dienstlichem Gebrauch sein.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
Zeitschriften
  • Bendel, O.:  Lernen von den Kleinen: Neues und Altes zu Mobile Learning
    2011  In: UnternehmerZeitung, Nr. 4, S. 32-33.
Sachgebiete
Mobile Learning
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Electronic Business (E-Business) bezeichnet die wirtschaftlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit den globalen digitalen Netzen (Net Economy), womit die Nutzung von digitalen Informationstechnologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen in der Vorbereitungs-, Verhandlungs- und Durchführungsphase gemeint ist. Dabei werden die notwendigen Bausteine ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Tobias Kollmann
I. Begriff Customer Relationship Management (CRM) basiert auf dem Relationship Marketing, das die Beziehungen zu den Kunden betrachtet, dem Knowledge Management mit seinem immer umfangreicheren Wissen über Kunden, dem Business Process Management, das die Kundenprozesse strukturiert, und weiteren neuen Technologien, insbesondere ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Heinrich Holland