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Mortalitätsmaße

Definition

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1. Begriff: Verhältniszahlen zur Erfassung der Mortalität (Sterblichkeit) in einer Bevölkerung.

2. Formen: a) Allg. Sterbeziffer (Sterberate): Zahl der Gestorbenen, bezogen auf Tausend der durchschnittlichen oder mittleren Gesamtbevölkerung einer Periode, zumeist eines Jahres. Für zeitliche und räumliche Vergleiche der Mortalität ist sie wenig verlässlich, weil die Sterbeziffer als Verhältniszahl stark vom Alters- und Geschlechtsaufbau der Bevölkerung abhängt.
b) Altersspezifische Sterbeziffer: Zahl der Gestorbenen in einer bestimmten Altersklasse bezogen auf Tausend des Personenbestands dieser Altersklasse einer Periode, zumeist eines Jahres. Häufig wird zusätzlich unterschieden nach Todesursachen, Familienstand, sozioökonomischen Merkmalen etc.
c) Säuglingssterblichkeit: Zahl der im ersten Lebensjahr Verstorbenen bezogen auf Tausend der Lebendgeborenen dieses Jahres. Zusätzlich wird nach Sterblichkeit um den Geburtsvorgang und nach erreichtem Lebensalter in Tagen, Wochen etc. aufgegliedert. Man spricht hier von perinataler Sterblichkeit: Totgeborene werden ihr zugerechnet oder gesondert ausgewiesen.
d) Lebenserwartung der Lebendgeborenen oder Lebenserwartung bei Geburt gemäß Sterbetafel.

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Sachgebiete
Mortalitätsmaße
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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