| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Christian Kunz präsentiert die allgemein anwendbare und umfassende Konzeption eines strategischen Multiprojektmanagements. Im Mittelpunkt seiner Überlegungen stehen insbesondere die Zusammenstellung ... Vorschau
39.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Neue Institutionenökonomik (NIÖ) ist eine seit den 1970er-Jahren aufstrebende Forschungsrichtung der Volkswirtschaftslehre. Zu ihren Vorläufern gehören Coase, Demsetz, Alchian, Olson, Buchanan und Tullock, zu ihren Hauptbegründern zählen u.a. Williamson, Jensen und Meckling. Im deutschen Sprachraum hat v.a.. Richter die ... mehr
von  Apl. Prof. Dr. Dr. Helge Peukert
Unter Internet Business wird die Abwicklung von Geschäftsprozessen jedweder Art über das Internet verstanden. Darunter fallen sowohl interne Prozesse, die sich nur auf Kommunikationspartner innerhalb eines Unternehmens beziehen, als auch solche Prozesse, die zwischen zwei Geschäftspartnern außerhalb des Unternehmens bestehen. ... mehr
von  Dr. Markus Siepermann

Multiprojektmanagement

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Gegenstand des Multiprojektmanagements sind Auswahl, Planung, Steuerung und Überwachung der gesamten Projektlandschaft eines Unternehmens oder einer Einheit.

Ausführliche Erklärung:

Mehrprojektmanagement; Projektportfolio-Management. 1. Begriff: Gegenstand des Multiprojektmanagements sind Auswahl, Planung, Steuerung und Überwachung der gesamten Projektlandschaft eines Unternehmens oder einer Einheit.

2. Ziele: Das Multiprojektmanagement zielt - mit Blick auf die Erreichung der Unternehmensziele - auf die Auswahl der effektiven Projekte und gleichzeitig auf den effizienten Einsatz der (v.a. technischen, finanziellen, personellen) Ressourcen ab. Es verfolgt damit unmittelbar (strategische) Unternehmenszielsetzungen und sichert Investitionen ab. Das Multiprojektmanagement wird häufig von einem zentralen Projektbüro verantwortet.

3. Aufgaben: Es werden beantragte und laufende Projekte nach einheitlichen Kriterien, v.a. hinsichtlich ihres Beitrags zu den Unternehmenszielen und ihrer Wirtschaftlichkeit, bewertet, priorisiert bzw. repriorisiert. Eine Portfolio-Analyse zeigt Abhängigkeiten und Synergien zwischen Projekten und verdeutlicht die Risikoexponierung der Landschaft. Überwachende und steuernde Maßnahmen dienen der Prüfung des Projektfortschritts, zielen auf die Lösung von Abgrenzungs- und Schnittstellenproblemen und die Nutzung von Synergien ab. Sie führen - im Bedarfsfall - zur Eskalation, zur Intervention und ggf. zum frühzeitigen Abbruch eines Projektes. Daneben sorgt das Multiprojektmanagement für die Sicherung von Erfahrungswerten (z.B. bewährte Vorgehensweisen aus Einzelprojekten) und deren Anwendung.

Vgl. auch Projektmanagement (PM). Zunehmend finden bei der Auswahl, Steuerung und Nachbetrachtung die Aspekte des Chancenmanagements, der gezielten Ausrichtung der Projektziele auf den Nutzen und Mehrwert für das Unternehmen, Eingang in das Multiprojektmanagement. Neben der Nutzeneinschätzung zur Auswahl der richtigen Projekte und dem Nutzeninkasso nach Abschluss der Projekte ist die Überprüfung im Projektverlauf, insbesondere zum ersten Meilenstein, erfolgskritisch.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Multiprojektmanagement
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
„Handel ist Wandel“ ist ein gefälliges Sprichwort, das von Führungskräften im Handel allzu gerne benutzt wird, wenn es darum geht, die andauernd notwendige Veränderungsbereitschaft in Handelsunternehmen in prägnante Worte zu fassen. Inhalt dieses Schwerpunktbeitrags sind die aktuellen Veränderungen in der ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider
I. Charakterisierung: 1. Begriff Der Begriff des Nonprofit Managements (auch als Not-for-Profit Management oder NPO-Management bezeichnet) beinhaltet das Management von Nonprofit-Organisationen (NPO). Als NPO im engeren Sinn werden Organisationen bezeichnet, die einen institutionellen Rahmen besitzen, sich in privater Trägerschaft befinden, selbstbestimmt handeln, ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Bernd Helmig
Rating ist eine Methode zur Einstufung von Sachverhalten, Gegenständen oder Personen. Meist wird unter Rating das Ergebnis des Beurteilungsverfahrens verstanden. Dies ist eine entsprechend der zugrunde liegenden Ratingskala als Symbol, Zeichen oder Zeichenfolge ausgedrückte "Zensur" oder "Note". I. Begriffsabgrenzung Ranking stellt ebenso ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Oliver Everling