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Multisensuale Markenkommunikation

Definition

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Emotional Branding, Marketing-Ästhetik, Brand Sense; 1. Begriff: beschreibt die modalspezifische Erlebnisvermittlung einer Marke in der Kommunikation zur gleichzeitigen Ansprache mehrerer Sinnesorgane bei den Konsumenten. Für die Markenführung gewinnt die modalspezifische Gestaltung der Kommunikation zunehmend an Bedeutung.

2. Wirkung: Der Wahrnehmungsprozess einer Marke wird durch die gleichzeitige Ansprache mehrerer bzw. aller fünf Sinnesorgane intensiver, vielschichtiger und damit reichhaltiger. Die voneinander getrennten Sinnesorgane nehmen die modalspezifischen Informationen über die getrennten Eingangskanäle auf und fügen diese anschließend zu einem ganzheitlichen Bild zusammen. Es wird davon ausgegangen, dass das Erfahren und Erleben einer Marke mit unterschiedlichen Sinnesmodalitäten signifikante Wertschöpfungsbeiträge leisten kann und einen multiadditiven Effekt auf den Aufbau von Markenbekanntheit sowie Stärkung von Markenimage hat.

3. Anforderungen: Die multisensualen Reize sollten integriert aufeinander abgestimmt sein, damit sie die Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung der Informationen erleichtern und die Markenwirkungen verstärken. Die Reize können visueller, akustischer, olfaktorischer, haptischer und gustatorischer Art sein.

Vgl. multisensuale Markenführung.
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Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
Sachgebiete
Multisensuale Markenkommunikation
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
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Einem Zwangsversteigerungsantrag sind meist langwierige Bemühungen seitens des Gläubigers und eventuell auch des Schuldners vorangegangen, diese Zwangsmaßnahme zu verhindern. Der Grund hierfür liegt im komplizierten und für Außenstehende und Betroffene nur bedingt kalkulierbaren Verlauf sowie der langwierigen Dauer eines Zwangsversteigerungsverfahrens. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Helmut Keller
I. Allgemeines zur Zinsschranke Im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 wurde der steuerliche Abzug von Zinsen mit der Einführung der Zinsschranke (§ 4h EStG) beschränkt. Gründe für die Einführung der Zinsschranke waren bspw., dass die Zinsschrankenregelung das inländische Steuersubstrat sichern soll, indem ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  StB Birgitta Dennerlein