| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Dieses Lehrbuch vermittelt die gesamten Grundlagen des Marketing und nimmt dabei konsequent Bezug auf die Praxis. Die anwendungsorientierte Darstellung versetzt ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Gehalt im Marketing und Vertrieb
Durchschnittliche Jahresgehälter im Marketing und Vertrieb in Deutschland im Jahr 2011 (in 1.000 Euro)
Statistik: Gehalt im Marketing und Vertrieb
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Geldpolitik beinhaltet alle Maßnahmen, die aufgrund geldtheoretischer Erkenntnisse zur Regelung der Geldversorgung und des Kreditangebots der Banken unter Beachtung der gesamtwirtschaftlichen Ziele ergriffen werden. Häufig findet sich auch die Bezeichnung „Geld- und Kreditpolitik“ mit der gleichen begrifflichen Bedeutung. Das ... mehr
von  Prof. Dr. Oliver Budzinski, PD Dr. Jörg Jasper, Prof. Dr. Albrecht F. Michler
Einem Zwangsversteigerungsantrag sind meist langwierige Bemühungen seitens des Gläubigers und eventuell auch des Schuldners vorangegangen, diese Zwangsmaßnahme zu verhindern. Der Grund hierfür liegt im komplizierten und für Außenstehende und Betroffene nur bedingt kalkulierbaren Verlauf sowie der langwierigen Dauer eines Zwangsversteigerungsverfahrens. ... mehr
von  Helmut Keller

nachhaltiges Kundenmanagement

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: steht für ein nachhaltig angelegtes Management der Kundenbeziehung.

2. Merkmale der Ressourcenorientierung im Kundenmanagement:
(1) Planung: Eine kundenorientierte nachhaltige Planung identifiziert nicht nur die gegenwärtigen Kunden und ihre Bedürfnisse, sondern identifiziert auch zusätzliche Marktsegmente und generelle Entwicklungen auf den Märkten. Zugleich nimmt sie die nachhaltigen Wettbewerbsvorteile des Unternehmens aus Kundenperspektive in den Blick für Planungen.
(2) Kommunikation: Beschwerdemanagement, Customer-Relations-Management, aber generell jede Kommunikation mit Kunden sollte professionellen Standards folgen, die eine nachhaltige Qualität des Unternehmens in seiner Ansprache nach außen gewährleisten und dessen Corporate Identity stärken. Die Kommunikation an sich folgt beim nachhaltigen Kundenmanagement den Regeln nachhaltigen Kommunikation.
(3) Beziehung: Um den Erfolg eines Unternehmens langfristig zu steigern, ist es sinnvoll, auf langfristige Kundenbeziehungen zu setzen. Im Customer-Relations-Management dienen zum Nachfassen und Verwalten von Kundendaten Datenbanken, die bei regelmäßiger Aktualisierung umfassende Informationen für die richtigen Angebote und für die passende Betreuung des Kunden bieten.
(4) Prozesse: Ein nachhaltiges Kundenmanagement ist auch ein ganzheitliches Kundenmanagement. Mit einem integrierten Ansatz lassen sich Prozesse professionalisieren und die Ergebnisse aus den einzelnen Abschnitten für alle relevanten Unternehmensbereiche verwenden.
(5) Kontaktpunkte: Im nachhaltigen Kundenmanagement werden dem Kunden möglichst alle Kontaktpunkte bedarfsgerecht angeboten, d.h. zu den Zeiten und an den Orten, an denen er sie benutzen möchte. Das heißt aber auch auf einem Niveau, mit dem der Kunde formal, emotional und inhaltlich zufrieden gestellt wird.
(6) Controlling: Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, bedarf es einer Kontrollfunktion. Diese macht nicht nur Prozesse transparent, sondern zeigt auch die Effizienzpotenziale zur Optimierung auf.

3. Ziele: Nachhaltiges Kundenmanagement ist auf eine erfolgreiche, für das Unternehmen profitable und für den Kunden Nutzen stiftende Kundenbeziehung ausgerichtet.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
nachhaltiges Kundenmanagement
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Geschichte Die Neue Institutionenökonomik (NIÖ) ist eine seit den 1970er-Jahren aufstrebende Forschungsrichtung der Volkswirtschaftslehre. Zu ihren Vorläufern gehören Coase, Demsetz, Alchian, Olson, Buchanan und Tullock, zu ihren Hauptbegründern zählen u.a. Williamson, Jensen und Meckling. Im deutschen Sprachraum hat v.a. Richter ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Apl. Prof. Dr. Dr. Helge Peukert
I. Anforderungen an die Arbeit von Wirtschaftsprüfern An die Arbeit von Wirtschaftsprüfern (WP) und vereidigten Buchprüfern sowie entsprechenden Berufsgesellschaften (zusammengefasst unter dem Begriff: Wirtschaftsprüfer = WP) werden seitens der Geschäftspartner wie der allgemeinen Öffentlichkeit hohe Anforderungen gestellt. Sie erwarten ein verlässliches ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Volker Beeck
I. Begriff PM umfasst die Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mittel zur erfolgreichen Abwicklung eines Projekts. Die DIN 69901 definiert Projektmanagement als Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mittel für die Abwicklung eines Projekts. Allgemeiner definiert das Project Management Institute (PMI) im ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Bernhard Hobel, Silke Schütte