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Nearshoring

Definition

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Kurzerklärung:

Nearshoring ist die Verlagerung betrieblicher Aktivitäten ins nahegelegene bzw. -stehende Ausland. Es kann als Sonderform von Offshoring und Gegenteil von Farshoring aufgefasst werden. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten z.B. die Ukraine, Polen und Serbien als Nearshoring-Destinationen.

Ausführliche Erklärung:

1. Allgemein: Nearshoring ist die Verlagerung betrieblicher Aktivitäten ins nahegelegene bzw. -stehende Ausland. Es kann als Sonderform von Offshoring und Gegenteil von Farshoring aufgefasst werden. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten z.B. die Ukraine, Polen und Serbien als Nearshoring-Destinationen. Bei Outsourcing steht die organisatorische Verlagerung im Vordergrund, nicht die geografische.

2. Merkmale und Ziele: Bei Nearshoring werden Nachteile vermieden, die sich bei Farshoring ergeben können, etwa auf die Arbeitsweise, die Zeitverschiebung und die Erreichbarkeit bezogene Probleme. Zugleich werden Vorteile wie hohe Qualifikation in fachlicher und sprachlicher Hinsicht sowie Flexibilität mitgenommen. Mit Nearshoring wollen Unternehmen wie bei Offshoring überhaupt die Personalkosten (Löhne und Kosten für Aus- und Weiterbildung) senken.

3. Kritik und Ausblick: Abbau von Arbeitsplätzen im eigenen Land, zunehmender Konkurrenzdruck in der Belegschaft und durch Partnerunternehmen, erhöhte Komplexität bei Funktionen und Prozessen, gesteigerter Kommunikationsaufwand sowie Datenschutzrisiken führen dazu, dass Nearshoring (wie Offshoring insgesamt) in die Kritik gerät. Wirtschafts- und Informationsethik können sich dieser Themen annehmen. Eine grundsätzliche Herausforderung ist, dass die verstärkte Nachfrage nach Personal in einem Nearshoring-Land in Lohnanhebungen münden und damit ein wesentlicher Anreiz für die Verlagerung wegfallen kann.

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Literaturhinweise
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Sachgebiete
Nearshoring
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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