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normatives Führungsmodell

Definition

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Kurzerklärung:

eine auf Vroom und Yetton zurückgehende Situationstheorie der Führung, die angibt, in welcher Führungssituation der Führende welchen Grad der Partizipation der Geführten zulassen soll.

Ausführliche Erklärung:

eine auf Vroom und Yetton zurückgehende Situationstheorie der Führung, die angibt, in welcher Führungssituation der Führende welchen Grad der Partizipation der Geführten zulassen soll. Unterschieden wird dabei zwischen autokratischen, konsultativen auf Beratung durch die Geführten beruhenden Entscheidungen und Gruppenentscheidungen. Mithilfe eines Entscheidungsbaumes wird der Führende durch eine Reihe situationsdiagnostischer Fragen (z.B. ist das Problem bereits strukturiert?) geführt, die er mit ja oder nein beantworten soll. Es wird von ihm erwartet, dass er diese Fragen valide beantworten kann. Hat er alle Fragen beantwortet, erhält er schließlich durch das Modell den Ratschlag, ob er alleine, nach Beratung durch die Geführten oder im Rahmen eines Gruppenentscheidungsprozesses seine Führungsentscheidung treffen soll. Der Entscheidungsbaum ist häufig Grundlage von Führungstrainings. Die Nützlichkeit des Konzeptes wurde durch empirische Studien belegt.

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Sachgebiete
normatives Führungsmodell
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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