| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Finanzsystem des kommunalen Sektors in Deutschland zeigt in ansteigendem Maße Schwächen bei der Sicherstellung der Stabilität und einer ausreichenden ... Vorschau
6.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Bruttoinlandsprodukt in Deutschland
Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland von 1991 bis 2011 (in Milliarden Euro)
Statistik: Bruttoinlandsprodukt in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter dem Begriff Venture-Capital fasst man einen Teilbereich des Private-Equity-Geschäfts. Während Letzteres generell den Handel mit Eigenkapitalanteilen an nicht börsennotierten Unternehmen bezeichnet, handelt es sich beim Venture-Capital um zeitlich begrenzte Mittelüberlassungen in Form von Eigenkapital an das Spezialsegment der jungen ... mehr
von  Prof. Dr. Wolfgang Breuer
Consulting ist die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten.
von  Prof. Dr. Rolf-Dieter Reineke

öffentliche Ausgaben

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: Ausgaben der öffentlichen Hand zur Verwirklichung der öffentlichen Aufgaben; über Art und Ausmaß entscheiden die politischen Vertretungen.

Gegensatz: öffentliche Einnahmen.

Anders: Staatsausgaben.

2. Unterteilung: a) Nach Aufgabenbereichen: Die traditionelle Gliederung nach dem Ministerialprinzip bedeutet grundsätzlich eine Gliederung der öffentlichen Ausgaben nach der Ressortverantwortung bzw. dem Verwaltungsaufbau. Die Gliederung der öffentlichen Ausgaben nach dem Funktionalprinzip versucht, organisch zusammengehörende, aber institutionell verstreute Ausgaben zusammenzufassen.

b) Nach Periodizität und Vorhersehbarkeit bes.:
(1) ordentliche Ausgaben;
(2) außerordentliche Ausgaben. Ordentliche Ausgaben sollen durch Steuereinnahmen, außerordentliche durch Schuldenaufnahme finanziert werden. Infolge der Haushalts- und Finanzreform von 1969 wurde die Unterteilung in ordentliche und außerordentliche Ausgaben aufgegeben. – c) Im finanzstatistischen Sinn:
(1) öffentliche Bruttoausgaben;
(2) öffentliche Nettoausgaben: unmittelbare Ausgaben einer Körperschaft bzw. Eigenausgaben einer Körperschaft. Beim Nettoprinzip werden die Zahlungen ausgesondert, die innerhalb und zwischen den verschiedenen Gebietskörperschaften vorgenommen werden und reinen Transfercharakter haben.

d) Nach temporaler Nutzenverteilung:
(1) konsumtive Ausgaben (Nutzen in der laufenden Periode);
(2) investive Ausgaben (Nutzen in künftigen Jahren).

e) Nach den ökonomischen Wirkungen:
(1) Ausgaben für Güter und Dienste: (a) öffentliche Sachkapitalinvestitionen (Verkehr, Energie, Gesundheit), (b) öffentliche Ausgaben zur Erzeugung von immateriellem Kapital (Erziehung, Forschung), (c) öffentliche Ausgaben für institutionelle Infrastruktur (Verwaltung, Recht, Sicherheit), (d) Militärausgaben und (e) öffentlicher Verbrauch.
(2) Transferausgaben: (a) Sozialtransfers, (b) Subventionen, (c) Zinszahlungen und (d) Finanzinvestitionen.

3. Umfang: öffentliche Finanzen.

Vgl. auch öffentliche Kreditaufnahme, öffentlicher Haushalt, Ausgabentheorie, Transformationsausgaben.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
öffentliche Ausgaben
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Grundlagen Integrationen im Zuge von Unternehmensakquisitionen und -fusionen (Post Merger Integration) finden unter spezifischen Rahmenbedingungen und wechselnden Vorzeichen statt. Nichtsdestoweniger lassen sich fünf wichtige Kernaufgaben identifizieren, die bei jeder Post Merger Integration nahezu immer die gleichen sind. Nur die erfolgreiche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff und Einordnung Unter der risikoorientierten Bepreisung wird die Festlegung eines Preises für eine unternehmerische Leistung verstanden, bei der neben den Kosten der Leistung und einem i.d.R. prozentualen Aufschlag als Abgeltung des Unternehmerwagnisses auch mögliche Risiken, die mit der unternehmerischen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Markus Siepermann
I. Einleitung: Marktdesign als angewandte Forschungsdisziplin Beispiele für Fragen, mit denen sich Marktdesigner beschäftigen, sind: Welche Marktregeln führen zu effizientem Emissionshandel, und welche Organisationsform der europäischen Strombörse generiert wettbewerbliche Strompreise? Wie können innerbetriebliche Anreizsysteme die Mitarbeiter bestmöglich motivieren? Welche Informationsflüsse erzeugen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Axel Ockenfels