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ökonomische Theorie des Föderalismus

Definition

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Ansätze zur Würdigung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Föderalismus (nach Musgrave):
(1) Fiskalische Standorttheorie: Ansätze, die sich v.a. mit den Kriterien, Verhaltensweisen und Mechanismen bei der Wahl von Standorten durch Wirtschaftssubjekte (Standortwahl) befassen. Dabei spielen Fragen der Finanzierung von und der Versorgung mit öffentlichen Gütern eine wichtige Rolle. Interpretiert man den Begriff Standort nicht nur räumlich, sondern z.B. auch mit Bezug auf die Mitgliedschaft in Zweckverbänden, so kann man im Rahmen der Standorttheorie Theorien des regionalen und funktionalen Föderalismus unterscheiden.
(2) Ansätze, die sich mit der Aufgabenverteilung, Zusammenarbeit und den Finanzbeziehungen (Finanzausgleich) zwischen autonomen Körperschaften befassen. Im Mittelpunkt stehen die Analyse von Spillover-Effekten und die Möglichkeiten ihrer Internalisierung.
(3) Ansätze, die sich mit den Beziehungen zwischen Körperschaften unterschiedlicher hierarchischer Ebenen befassen. Dabei geht es u.a. um Probleme des optimalen Zentralisierungs- bzw. Dezentralisierungsgrads.

Vgl. auch Föderalismus.

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Sachgebiete
ökonomische Theorie des Föderalismus
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
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Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Michael Pohl
I. Begriff Auf der Konferenz der Staats- und Regierungschefs der EG am 9./10.12.1991 in Maastricht beschlossene Währungsvereinheitlichung auf dem Gebiet der Europäischen Union (oder Teilen hiervon) ab 1.1.1999. Die Europäische Währungsunion bildet einen Kernpunkt in den Bestrebungen zur Errichtung eines in ... mehr
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I. Begriff Unter den Begriff der Bilanzpolitik fallen alle legalen Maßnahmen, die der Bilanzierende innerhalb des Jahresabschlusses und Lageberichts ergreift, um die Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens inhaltlich und/oder formal so zu gestalten, dass bei den Adressaten ... mehr
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