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Günther Gabor untersucht, welche Auswirkungen die verschiedenen Systeme der externen Qualitätskontrolle (Peer Review und Monitoring) auf die Qualität publizierter und ... Vorschau
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Peer Review

Definition

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I. Wirtschaftsprüfung:

Verfahren zur Überwachung der Wirtschaftsprüfer (WP) in Gestalt einer Prüfung der Prüfer durch andere (unabhängige) Wirtschaftsprüfer mit dem Ziel der Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüfung. Im Gegensatz dazu wird beim Monitoring eine Überprüfung durch Berufsorganisationen oder Behörden durchgeführt. Der Peer Review wird in Deutschland im Rahmen der externen Qualitätskontrolle der Wirtschaftsprüfer angewendet.

Bis zur Verabschiedung des Sarbanes-Oxley-Acts of 2002 (SOA) nutzten auch die Wirtschaftsprüfer in den USA (Certified Public Accountants) den Peer Review als Qualitätskontrollverfahren; dies war Vorbild für dessen Etablierung in Deutschland. Durch den SOA wurde in den USA nunmehr jedoch ein Monitoring-System eingerichtet.

II. Internationale Wirtschaftsbeziehungen:

Element der NEPAD-Initiative (NEPAD) zur gegenseitigen Bewertung der afrikanischen Staaten; wird in diesem Fall von der UN-Wirtschaftskommission für Afrika in Addis Abeba durchgeführt. Peer Reviews werden auch in anderen Bereichen als Evaluierungsprinzip verwendet. Im Grundsatz geht es dabei stets um die Bewertung eines Projekts, einer Unternehmung oder einer Organisation durch Gleichrangige bzw. Gleichgestellte.

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