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PIMS

(weitergeleitet von Profit Impact of Market Strategy)

Definition

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Kurzerklärung:

Ein empirisches Forschungsprojekt im Bereich der strategischen Analyse und Planung (strategisches Management), das Anfang der 1960er-Jahre von F. Borch initiiert und (wissenschaftlich) von S. Schoeffler geleitet wurde.

Ausführliche Erklärung:

Abk. für Profit Impact of Market Strategy. 1. Begriff: Ein empirisches Forschungsprojekt im Bereich der strategischen Analyse und Planung (strategisches Management), das Anfang der 1960er-Jahre von F. Borch initiiert und (wissenschaftlich) von S. Schoeffler geleitet wurde. Ziel der empirischen Untersuchung war es, aus einer möglichst großen Anzahl von strategischen Geschäftsfeldern Gesetzmäßigkeiten („Laws of the Market Place”) abzuleiten, die den Erfolg dieser Art Geschäfte bestimmen. Diese Gesetzmäßigkeiten sollten zu generellen und branchenunabhängigen Empfehlungen für den Entwurf von Strategien führen. Sie prägten zeitweise auch den theoretischen Bezugsrahmen einer Reihe von Ansätzen zur Portfolio-Analyse.

2. Entwicklung: Anfangs bezog sich das Projekt ausschließlich auf General-Electric-Geschäfte und war auch nur durch dieses Unternehmen nutzbar.

Der Wunsch nach einer Verbreiterung der Untersuchungsbasis und nach einer Verallgemeinerung der Ergebnisse waren Gründe für die Verselbstständigung des Projekts im Marketing Science Institut (Harvard Business School). 1975 wurde das Projekt im unabhängigen und gemeinnützigen Strategic Planning Institute (Cambridge, MA) angesiedelt.

3. Forschungsergebnisse: a) Zentrales Ergebnis: Mit ca. 40 Einflussfaktoren kann ca. 80 Prozent der Varianz der Rentabilität (ROI in Prozent vor Steuern) der Geschäftsfelder erklärt werden. Die dazugehörigen Aussagen lassen sich in viele Richtungen (z.B. nach stark und schwach wachsenden Geschäften) differenzieren.

b) Spezielle Ergebnisse sind drei die speziellen Geschäfte der Mitgliedsunternehmen betreffende Berichte, die Vergleiche zu anderen Geschäftsfeldern in ähnlichen Situationen anstellen: PAR-Report (Aussagen zur „normalen” Rentabilität); Strategic Analysis Report (Strategiensimulationen); Optimum Strategy Report (Ermittlung erfolgreicher Strategiekombinationen).

4. Kritikpunkte: Beschränktheit von Aussagen aus Querschnittsanalysen; mangelnde Vernetzung der Modellvariablen, Stichprobenbildung; induktiv geleitetes Forschungsdesign; branchenunabhängige Vergleichsbasis bei individuellen Analysen.

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Informationen zu den Sachgebieten
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