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Planungsphilosophien

Definition

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Kurzerklärung:

Aussagensysteme, die sowohl deskriptive als auch normative und affektive Bestandteile umfassen und die „Weltbilder“ zum Ausdruck bringen, vor deren Hintergrund Unternehmensplanung betrieben wird.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Aussagensysteme, die sowohl deskriptive als auch normative und affektive Bestandteile umfassen und die „Weltbilder“ zum Ausdruck bringen, vor deren Hintergrund Unternehmensplanung betrieben wird. Sie werden normalerweise nur implizit „gewusst“ und müssen erst rekonstruiert werden, um sie einer Kritik zugänglich machen zu können.

2. Merkmale: a) Es kann z.B. unterschieden werden zwischen den mehr emotional geprägten Einstellungen zu Planungspraxis und -theorie einerseits und den eher kognitiv geprägten Einstellungen zu den Fragenkomplexen Zentralisierung/Dezentralisierung, Strukturierung/Umstrukturierung sowie interne/externe Orientierung andererseits.

b) Nach der Sichtweise des Verhältnisses von System und Umwelt kann unterschieden werden zwischen Inside-out-Planung und Outside-in-Planung.

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Sachgebiete
Planungsphilosophien
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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