| 
 | 
 | 
Bookmark
 | 

Polypol

Kurzerklärung
1. Begriff: Marktform, die durch viele Anbieter und/oder Nachfrager charakterisiert ist (Anbieterpolypol, Nachfragerpolypol oder bilaterales Polypol). Das Polypol ist durch das Fehlen einer Interdependenz bzw. Reaktionsverbundenheit zwischen den Anbietern und/oder Nachfragern charakterisiert. 2. Unterscheidung: a) Auf einem vollkommenen Markt können Anbieter oder Nachfrager aufgrund ihres geringen Marktanteils durch ihr Verhalten den Preis nicht beeinflussen; sie verhalten sich daher als Mengenanpasser (Preis = Datum, Menge = Aktionsparameter; vollkommene Konkurrenz). b) Auf unvollkommenen ... Ausführliche Erklärung
Fachautoren für dieses Stichwort
Buch zum Thema
Das Humankapital ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Überraschend ist jedoch die Tatsache, dass vorhandenes Humankapital und seine ... mehr
Ausführliche Erklärung

1. Begriff: Marktform, die durch viele Anbieter und/oder Nachfrager charakterisiert ist (Anbieterpolypol, Nachfragerpolypol oder bilaterales Polypol). Das Polypol ist durch das Fehlen einer Interdependenz bzw. Reaktionsverbundenheit zwischen den Anbietern und/oder Nachfragern charakterisiert.

2. Unterscheidung: a) Auf einem vollkommenen Markt können Anbieter oder Nachfrager aufgrund ihres geringen Marktanteils durch ihr Verhalten den Preis nicht beeinflussen; sie verhalten sich daher als Mengenanpasser (Preis = Datum, Menge = Aktionsparameter; vollkommene Konkurrenz).

b) Auf unvollkommenen Märkten herrscht monopolistische Konkurrenz.

Vgl. auch polypolistische Preisbildung.

Version:
Sachgebiete
Polypol
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Der Trend zum CRM CRM ist zu verstehen als ein strategischer Ansatz, der zur vollständigen Planung, Steuerung und Durchführung aller interaktiven Prozesse mit den Kunden genutzt wird. CRM umfasst das gesamte Unternehmen und den gesamten Kundenlebenszyklus und beinhaltet das Database ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Heinrich Holland
I. Begriff und Einordnung Unter dem Begriff Web 2.0 wird keine grundlegend neue Art von Technologien oder Anwendungen verstanden, sondern der Begriff beschreibt eine in sozio-technischer Hinsicht veränderte Nutzung des Internets, bei der dessen Möglichkeiten konsequent genutzt und weiterentwickelt werden. Es ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Richard Lackes, Dr. Markus Siepermann
Beschwerdemanagement umfasst die Planung, Durchführung und Kontrolle aller Maßnahmen, die ein Unternehmen im Zusammenhang mit Kundenbeschwerden ergreift. I. Ziele des Beschwerdemanagements Das generelle Ziel des Beschwerdemanagements liegt darin, Gewinn und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dadurch zu erhöhen, dass Kundenabwanderungen unzufriedener Kunden vermieden und ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Bernd Stauss
Suche
 
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Internationalisierung der Wirtschaftsprüfung begann in den 1950er Jahren, als amerikanische Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WPG) die Auslandsexpansion ihrer Mandanten begleiteten, teils weil diese grenzüberschreitende Prüfungs- und Beratungsleistungen erwarteten, teils weil die WPG im Ausland eigene Wachstumschancen sahen. Durch Gründungen von ausländischen Tochtergesellschaften, ... mehr
von  Prof. Dr. Reinhold Hömberg
Bankassurance oder Assurancebanking bezeichnet die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Marktauftritt von Kreditinstituten (Banken) und Versicherungsunternehmen, auch allgemein Allfinanz genannt. Ziel dabei ist es, den Kunden ein umfassendes und abgestimmtes Produktangebot an Finanzdienstleistungen zu unterbreiten und so die Kundenbindung zu stärken, ... mehr
von  Prof. Dr. Reinhold Hölscher, Dr. Ulrike Erdmann
Anzeige