| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
In diesem Band stehen volkswirtschaftliche Zusammenhänge und ihre Anwendung im Fokus. Konsequent wird der Begriff der „Immobilienökonomie“ als interdisziplinärer volkswirtschaftlicher ... Vorschau
79.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Bruttoinlandsprodukt in Deutschland
Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland von 1991 bis 2011 (in Milliarden Euro)
Statistik: Bruttoinlandsprodukt in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Entrepreneurship bezeichnet zum einen das Ausnutzen unternehmerischer Gelegenheiten sowie den kreativen und gestalterischen unternehmerischen Prozess in einer Organisation, bzw. einer Phase unternehmerischen Wandels, und zum anderen eine wissenschaftliche Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre. Die Entrepreneurship-Forschung (auch Gründungsforschung) präsentiert sich als ein interdisziplinäres ... mehr
von  Prof. Dr. Tobias Kollmann
Electronic Business nutzt digitale Informationstechnologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen mit dem Ziel der Generierung eines elektronischen Mehrwerts. Information, Kommunikation und Transaktion als die zentralen Bausteine des Electronic Business werden dabei über digitale Netzwerke transferiert bzw. abgewickelt. In der Konsequenz sind ... mehr
von  Prof. Dr. Tobias Kollmann

reales Inlandsprodukt

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: umfassender Ausdruck für die von Preisänderungen bereinigte, periodisch abgegrenzte wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft (Bruttoinlandsprodukt (BIP)). Als Indikator für Wachstum oder Schrumpfung der Volkswirtschaft zeigt das reale Inlandsprodukt die Entwicklung der wirtschaftlichen Leistung, die sich bei einer Umbewertung aller Transaktionen in Preisen des Vorjahres ergibt.

Gegensatz: das in jeweiligen Preisen ausgedrückte nominale BIP.

2. Berechnung: Sowohl über die Verwendungsrechnung des Inlandsprodukts (privater Konsum, Staatsverbrauch, Bruttoinvestitionen, Export und Import jeweils in konstanten Preisen) als auch in der Entstehungsrechnung über die Bruttowertschöpfungen der einzelnen Wirtschaftsbereiche. Dividiert man das nominale BIP durch das reale BIP, erhält man den Preisindex des BIP mit wechselnder Wägung (Paasche-Index). Entsprechendes gilt für die Komponenten des BIP.

3. Vom realen BIP (oder genauer: BIP in konstanten Preisen) zu unterscheiden ist der Realwert des Inlandsprodukts oder des Nationaleinkommens, bei dem alle Transaktionen nur von der allg. Geldwertänderung bereinigt werden. Die Deflationierung soll dabei mit jenem einheitlichen Preisindex erfolgen, an dem auch die Inflationsrate gemessen wird. Die Auswahl des konkreten Preisindex ist umstritten. Mit diesem Konzept werden der Einkommensaspekt und die Kaufkraftentwicklung in den Vordergrund gerückt.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
reales Inlandsprodukt
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Entwicklung Die Untersuchung der Entwicklungsdynamik der kapitalistischen Gesellschaft stand im Zentrum der Soziologie während ihrer Gründungsphase als akademisches Fach (1890-1920). Karl Marx, Émile Durkheim, Georg Simmel und Max Weber entwickelten Gesellschaftstheorien, in denen das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kultur und Sozialstruktur ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jens Beckert, Dr. Sascha Münnich
I. Innovationsmanagement - Wettbewerbsstärke durch Neuerung Innovationsmanagement ist eine betriebliche Kerntätigkeit, die im Wesentlichen an den Eigenschaften einer Innovation ausgerichtet ist und damit Managementaspekte verbindet. Der Begriff der Innovation lässt sich aus dem lateinischen Wortstamm novus ableiten und umschreibt die Einführung ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Martin G. Möhrle
I. Grenzüberschreitende Wirtschaftsprüfungsleistungen und US-amerikanischer Einfluss Die Berufsstatistik der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) weist für Mitte 2012 mehr als 14.400 Wirtschaftsprüfer (WP) und mehr als 2.700 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WPG) aus. Die zahlreichen Mandate dieser Mitgliedergruppen der WPK können nicht über die in der Bundesrepublik ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Reinhold Hömberg