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Rechnungsabgrenzung

Definition

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1. I.w.S.: die zeitliche Zuordnung der Einnahmen und Ausgaben eines Betriebes zur Ermittlung des Periodenerfolges. Je nach den angewandten Abgrenzungskriterien bestimmt sich danach direkt der Inhalt der Aufwands- und Ertragspositionen (periodisierte Einnahmen und Ausgaben) und indirekt auch der Inhalt der Aktiv- und Passivpositionen der Bilanz.

2. I.e.S.: a) Transitorische Posten: Geschäftsvorfälle, die im alten Jahr zu Ausgaben bzw. Einnahmen geführt haben, deren Ergebniswirkung eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag eintritt.

Vgl. auch transitorische Posten der Rechnungsabgrenzung.

b) Antizipative Posten der Rechnungsabgrenzung: Geschäftsvorfälle, die erst nach dem Bilanzstichtag Ausgaben/Einnahmen auslösen, die aber ganz oder teilweise das Ergebnis des alten Geschäftsjahres betreffen; sie dürfen handelsrechtlich nicht als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen werden. Antizipative Aktiva müssen unter den sonstigen Forderungen ausgewiesen werden; antizipative Passiva unter den (sonstigen) Verbindlichkeiten (u.U. auch als Rückstellungen).

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Sachgebiete
Rechnungsabgrenzung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Das externe Rechnungswesen, auch Rechnungslegung genannt, ist wie das interne Rechnungswesen (Kalkulation), die betriebswirtschaftliche Statistik und die Planungsrechnung Teil des betrieblichen Rechnungswesens und somit ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre. Es bildet die finanzielle Situation des Unternehmens nach außen ab, Adressaten sind ... mehr
Das Erbrecht wird verfassungsrechtlich grundsätzlich in Art. 14 des Grundgesetzes (GG) garantiert, Inhalt und Schranken des Erbrechts sind jedoch durch gesetzliche Regelungen zu bestimmen. Diese vornehmlich im Fünften Buch des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), aber auch im Sachenrecht und Familienrecht kodifizierten ... mehr
Die Abgabenordnung (AO), beschlossen am 16.3.1976, ist am 1.1.1977 in Kraft getreten.––Sie ist das elementarste Gesetz des dt. Steuerrechts und wird, da sie für alle Steuerarten geltende materielle und verfahrensrechtliche Vorschriften enthält, auch als „Mantelgesetz“ oder „Steuergrundgesetz“ bezeichnet.––Die Abgabenordnung gilt ... mehr
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Rating ist eine Methode zur Einstufung von Sachverhalten, Gegenständen oder Personen. Meist wird unter Rating das Ergebnis des Beurteilungsverfahrens verstanden. Dies ist eine entsprechend der zugrunde liegenden Ratingskala als Symbol, Zeichen oder Zeichenfolge ausgedrückte "Zensur" oder "Note". I. Begriffsabgrenzung Ranking stellt ebenso ... mehr
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