| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Michael Schleef entwickelt die Methodik eines systematischen Transaktions-Controlling, die es ermöglicht, die Rendite von Sozialkapital zu erhöhen und so bei ... Vorschau
42.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anzahl der Aktionäre in Deutschland
Anzahl der Aktionäre in Deutschland von 1988 bis 2011 (in 1.000)
Statistik: Anzahl der Aktionäre in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
I. Begriff Bezeichnung für Objekte, die sowohl die allgemeine als auch die spezifische Portabilität anderer Objekte verbessern und auf diese Weise zum „Wohlstand der Nationen“ (A. Smith) beitragen. II. Forschung 1. Forschungansätze Als elementarer Bestandteil gesellschaftlicher Wertschöpfungsprozesse ist die Tüte ... mehr
von  Prof. Dr. Andreas Suchanek
Consulting ist die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten.
von  Prof. Dr. Rolf-Dieter Reineke

Rente

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

I. MikroökonomikGrundrente (Bodenrente), Konsumentenrente, Produzentenrente.II. Sozialversicherung/-recht: zu regelmäßig wiederkehrenden Zeitpunkten aufgrund von Rechtsansprüchen zu zahlende Geldbeträge.III. Steuerrecht: periodisch wiederkehrende gleichbleibende Leistungen in Geld oder vertretbaren Sachen, die ihren Rechtsgrund in einem einheitlich nutzbaren, selbstständigen Rentenstammrecht haben und auf das Leben eines Menschen oder auf die Dauer von mind. zehn Jahren gewährt werden.IV. Soziale Sicherung: regelmäßige Zahlung an Anspruchsberechtigte aus privater oder betrieblicher Altersvorsorge sowie im Rahmen der sozialen Sicherung.V. Wertpapiere: Rentenwerte.VI. Finanzmathematik: gleichbleibende Zahlungen (Ein- oder Auszahlungen), die in regelmäßigen Abständen geleistet werden.

Ausführliche Erklärung:

I. Mikroökonomik:

Grundrente (Bodenrente), Konsumentenrente, Produzentenrente.

II. Soziale Sicherung:

1. Renten als Einkommensersatz: regelmäßige Zahlung an Anspruchsberechtigte aus privater oder betrieblicher Altersvorsorge sowie im Rahmen der sozialen Sicherung.

Beispiel: Alterssicherung, Kriegsopferversorgung, Lastenausgleich.

Vgl. auch Rentenbesteuerung.

2. Renten als Produktionsfaktorentlohnung: Grundrente, Qualitätsrente.

Anders: Produzentenrente.

III. Sozialversicherung/-recht:

1. Begriff: zu regelmäßig wiederkehrenden Zeitpunkten aufgrund von Rechtsansprüchen zu zahlende Geldbeträge. Beim Empfänger stellen Renten ein Renteneinkommen dar.

2. Arten: a) allgemein:
(1) hinsichtlich der Dauer der Auszahlung: (a) Zeitrente; (b) Leibrente; (c) ewige Rente oder Dauerrente,
(2) hinsichtlich der Höhe der Beträge: (a) konstante Renten; (b) nach bestimmten Richtlinien (arithmetisch oder geometrisch) steigende oder fallende Renten,
(3) nach dem Zeitraum, für den gezahlt wird: (a) Nachschüssige (postnumerando) Renten werden jeweils am Ende des Zeitabschnitts gezahlt; (b) vorschüssige (pränumerando) Renten werden am Anfang des Zeitabschnitts gezahlt; (c) aufgeschobene Renten: die Zahlung beginnt erst nach einer Anzahl von Jahren; (d) abgebrochene Renten: die Zahlung hört zu einem bestimmten Zeitpunkt auf; (e) unterbrochene Renten: zwischen den Rentenzahlungen liegen Leerzeiten.

Berechnung der Renten: Rentenberechnung.

b) Renten als Einkommen aufgrund von Rechtsansprüchen:
(1) Renten in Form von Ruhegehalt: Vergütung für frühere Dienstleistungen.
(2) Renten aufgrund eines gesetzlichen Versorgungsanspruches: Kriegsbeschädigtenrenten (Beschädigtenrenten) oder Hinterbliebenenrenten.
(3) Renten aus sonstigen Versicherungsansprüchen: (a) Unfallrenten seitens der Berufsgenossenschaft; (b) Renten aus der Arbeiterrentenversicherung, Angestelltenversicherung, Knappschaftsversicherung aus Pensionskassen etc.
(4) Renten aus Vertrag: betriebliche Altersversorgung (bAV), Lebensversicherung.
(5) Mindestrente.

Teilweise werden diese Renten nur auf Antrag gewährt. Die Anträge sind sofort nach Eintritt des Versicherungsfalls zu stellen, ohne Rücksicht darauf, ob zu diesem Zeitpunkt schon alle Unterlagen beigefügt werden können.

IV. Steuerrecht:

1. Begriff: periodisch wiederkehrende gleichbleibende Leistungen in Geld oder vertretbaren Sachen, die ihren Rechtsgrund in einem einheitlich nutzbaren, selbstständigen Rentenstammrecht haben und auf das Leben eines Menschen oder auf die Dauer von mind. zehn Jahren gewährt werden. Renten sind zu unterscheiden von anderen dauernden Lasten, anderen dauernden Bezügen und Kaufpreisraten.

2. Einzelregelungen: Rentenbesteuerung.

V. Wertpapiere:

Rentenwerte.

VI. Finanzmathematik:

gleichbleibende Zahlungen (Ein- oder Auszahlungen), die in regelmäßigen Abständen geleistet werden. Man unterscheidet zwischen einer vorschüssigen Rente (Rentenraten werden zu Beginn eines Jahres fällig) und einer nachschüssigen Rente (Rentenraten werden am Ende eines Jahres fällig).

Vgl. auch Rentenrechnung.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Ursprung Vor dem Hintergrund immer lauterer Kritik an der Eindimensionalität finanzieller Kennzahlensysteme in den USA wurde Anfang der 1990er-Jahre unter der Leitung von R.S. Kaplan und D.P. Norton ein Forschungsprojekt mit zwölf US-amerikanischen Unternehmen durchgeführt. Ziel war, die vorhandenen Kennzahlensysteme ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
I. Begriff und Gegenstand Seit den späten 1990er-Jahren wurde die wirtschafts- und strukturpolitische Diskussion in Deutschland und anderen hochentwickelten Ländern stark vom Schlagwort der „Neuen Ökonomie” (New Economy) geprägt. Sie stand unter der Erwartung, dass das Internet und damit verknüpfte Informations- ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Henning Klodt
I. Entwicklung Die Untersuchung der Entwicklungsdynamik der kapitalistischen Gesellschaft stand im Zentrum der Soziologie während ihrer Gründungsphase als akademisches Fach (1890-1920). Karl Marx, Émile Durkheim, Georg Simmel und Max Weber entwickelten Gesellschaftstheorien, in denen das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kultur und Sozialstruktur ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jens Beckert, Dr. Sascha Münnich