| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
In dem Lehrbuch vermittelt der Autor das Verständnis wirtschaftspolitischer Entscheidungen, ihr Zustandekommen und ihre politisch-ökonomisch Analyse. Ausgehend von den allokationstheoretischen ... Vorschau
27.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Bruttoinlandsprodukt in Deutschland
Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland von 1991 bis 2011 (in Milliarden Euro)
Statistik: Bruttoinlandsprodukt in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Wirtschaftsprüfungsmethoden sind planmäßige, folgerichtige Vorgehensweisen im wirtschaftlichen Prüfungswesen. Die Methoden richten sich nach den Eigenarten der jeweiligen Prüfung. Dabei ist das für die Prüfung des Jahresabschlusses folgerichtige Vorgehen von zentraler Bedeutung und Maßstab auch für sonstige Prüfungstätigkeit des Wirtschaftsprüfers. Als ... mehr
von  Prof. Dr. Reinhold Hömberg
Die Allgemeine Wirtschaftspolitik ist als theoretische Grundlage der Wirtschaftspolitik zu verstehen.
von  Prof. Dr. Bernd-Thomas Ramb

Ressourcenökonomik

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:
Theorie zur Untersuchung (optimaler) Abbaupfade erschöpfbarer und erneuerbarer Ressourcen.
Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Die Ressourcenökonomik untersucht den Abbau erschöpfbarer und erneuerbarer Ressourcen im Zeitablauf. Bei erschöpflichen Ressourcen wird davon ausgegangen, dass der Bestand für den betrachteten Zeitraum nicht durch Regeneration verändert werden kann.

Beispiele: Traditionelle Energieträger wie Öl, Kohle und Erdgas sowie mineralische Rohstoffe.

2. Pareto-Optimum: Der pareto-optimale Abbau endlicher Ressourcen verlangt, dass der diskontierte Nettogrenznutzen in allen Perioden identisch ist (Hotelling-Regel). Im theoretischen Idealfall kann das Pareto-Optimum durch Marktprozesse herbeigeführt werden wenn alle Ressourcen im Privatbesitz sind. Dazu müssen allerdings restriktive Voraussetzungen wie vollständige Konkurrenz, Abwesenheit externer Effekte und die Übereinstimmung von sozialer und privater Diskontrate erfüllt sein. Die Ressourcenökonomik untersucht, welche Abweichungen sich vom Pareto-Optimum ergeben, wenn eine oder mehrere dieser Bedingungen verletzt sind.

Im Unterschied zu erschöpfbaren wird bei erneuerbaren Ressourcen davon ausgegangen, dass sich diese im relevanten Zeitraum vermehren können. Die Wachstumsrate kann dabei von vielen Faktoren, bes. von der Größe des Bestandes abhängen.

Beispiele: Wald- und Fischbestände. Während bei erschöpfbaren Ressourcen der optimale Abbaupfad gesucht wird, geht es bei regenerierbaren Ressourcen um den optimalen Erntepfad. Wichtig sind dabei bio-ökonomische Gleichgewichte, bei denen in jedem Zeitpunkt eine dem Regenerationszuwachs des Bestandes entsprechende Menge geerntet wird.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Ressourcenökonomik
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Beschwerdemanagement umfasst die Planung, Durchführung und Kontrolle aller Maßnahmen, die ein Unternehmen im Zusammenhang mit Kundenbeschwerden ergreift. II. Ziele des Beschwerdemanagements Das generelle Ziel des Beschwerdemanagements liegt darin, Gewinn und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dadurch zu erhöhen, dass Kundenabwanderungen unzufriedener Kunden vermieden ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Bernd Stauss
I. Zweck und Ziel Die Börsenkommunikation gehört zu den Kommunikationsformen der Public Relations (PR). Ihr zentraler Zweck ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens am Kapitalmarkt zu sichern. Die Aktie wird dabei weniger als Anteilsschein am Unternehmen, sondern vielmehr als eigenständiges Produkt ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Perry Reisewitz
I. Grundlagen Integrationen im Zuge von Unternehmensakquisitionen und -fusionen (Post Merger Integration) finden unter spezifischen Rahmenbedingungen und wechselnden Vorzeichen statt. Nichtsdestoweniger lassen sich fünf wichtige Kernaufgaben identifizieren, die bei jeder Post Merger Integration nahezu immer die gleichen sind. Nur die erfolgreiche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe