| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Dieses Buch macht deutlich, worauf es bei der Einführung eines Gehaltssystems ankommt. Es zeigt Ihnen, wie Sie Einspareffekte, mehr Mitarbeitermotivation, ... Vorschau
29.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Verträge der Rechtsschutzversicherung in Deutschland
Bestand an Versicherungsverträgen in der Rechtsschutzversicherung in Deutschland von 1990 bis 2010 (in Millionen)
Statistik: Verträge der Rechtsschutzversicherung in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Energiekrise, saurer Regen, Entsorgungsnotstand, Wasserknappheit, Klimawandel, Regenwaldzerstörung, Biodiversität, Überflutungen - unabhängig davon, welches Umweltthema gerade in Medien präsent ist, sind immer auch Unternehmen betroffen. Seien es Kostenerhöhungen durch steigende Energie- oder Rohstoffpreise, Umsatzeinbußen durch verändertes Konsumentenverhalten, seien es rechtliche Regelungen ... mehr
von  Prof. Dr. Edeltraud Günther
Der Begriff Krisenmanagement entstand im politischen Bereich, wobei dessen erstmalige Verwendung dort umstritten ist, mehrheitlich aber J.F. Kennedy im Zusammenhang mit der Kuba-Krise 1962 zugeschrieben wird. In der Betriebswirtschaftslehre findet der Begriff Krisenmanagement verstärkt erst seit den 1970er-Jahren Verwendung, wenn ... mehr
von  Prof. Dr. Ulrich Krystek, Prof. Dr. Stefanie Fiege

Schaden

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

durch einen schädigenden Umstand entstehende materielle (seltener ideelle) Nachteile.

Ausführliche Erklärung:

durch einen schädigenden Umstand entstehende materielle (seltener ideelle) Nachteile.

I. Bürgerliches Recht:

Differenz zwischen dem Vermögensstand vor und nach dem Schadenereignis, abgestellt auf den Zeitwert (Abzug „neu für alt“).

II. Versicherungswesen:

Zentralbegriff der Schadenversicherung, der sich aus der negativen Beeinträchtigung des versicherten Interesses ergibt. Höchstgrenze der Ersatzleistung (Bereicherungsverbot), die i.d.R. in Geld erfolgt (ausgenommen z.B. Naturalersatz bei der Glasversicherung). Bei Unterversicherung (Vollwertversicherung) Schadenersatz nur im Verhältnis der Versicherungssumme zum Versicherungswert. Beteiligung des Versicherungsnehmers am Schaden durch Franchise oder Selbstbeteiligung. Soll neben dem Substanzinteresse (eigentlicher Sachschaden) auch ein anderes Interesse (z.B. Gewinninteresse) geschützt werden, so muss dies bes. vereinbart werden (z.B. Mietverlustversicherung).

Der Versicherungsnehmer ist im Schadenfall zur Abwendung und Minderung des Schadens und zur Auskunftserteilung gegenüber dem Versicherer verpflichtet (Schadenabwendung, Schadenminderung).

Sonderregelungen: Ablehnung der Leistungspflicht im Schadenfall, Klagefrist für Versicherungsansprüche, Heranziehung von Sachverständigen, Verjährung von Ansprüchen aus Versicherungsverträgen.

III. Rechnungswesen:

1. Die durch Beschädigung oder Vernichtung von Teilen des Betriebsvermögens durch höhere Gewalt, Brand, Diebstahl oder durch behördlichen Eingriff eintretenden Vermögensminderungen sind als Betriebsverluste dem Rechnungsabschnitt zuzuschreiben, in dem sie entstanden sind. Der entstandene Schaden (z.B. Brandschaden) wird in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) unter den Aufwendungen erfasst.

2. Wird durch die Höhe einer Versicherungsentschädigung eine stille Rücklage frei, liegt also der Buchwert der vernichteten oder beschädigten Sache niedriger als der Entschädigungsbetrag, so kann die Auflösung der stillen Reserve in Handels- und Steuerbilanz vermieden werden, soweit für die vernichteten Gegenstände Ersatz angeschafft wird. Die stille Reserve ist mit dem Ersatzgegenstand aufzurechnen.

Beispiel: Gebäudebuchwert 50.000 Euro, Versicherungssumme 60.000 Euro, Ersatzgebäude 80.000 Euro.

Zu buchen:
(1) Aufdeckung der stillen Reserve: Außerplanmäßige Abschreibungen an Gebäude 50.000 Euro; Forderungen an sonstige betriebliche Erträge 60.000 Euro, sonstige betriebliche Aufwendungen an Sonderposten mit Rücklageanteil 10.000 Euro.
(2) Übertragung der stillen Reserve: Neubau an Geldkonto 80.000 Euro; Sonderposten mit Rücklageanteil an sonstige betriebliche Erträge 10.000 Euro; außerplanmäßige Abschreibungen an Neubau 10.000 Euro.

Vgl. auch Rücklagen für Ersatzbeschaffung (Rücklagen).

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Informationen zu den Sachgebieten
Die betriebswirtschaftliche Steuerlehre erörtert steuerpolitische Ziele, die hauptsächlich steuerbilanzpolitischer Natur sind. Als eine Teildisziplin der Betriebwirtschaftslehre befasst sie sich mit den Einflüssen, welche die Besteuerung auf das Vermögen, die Liquidität und die Organisation einer Unternehmung hat. Des Weiteren gehören die ... mehr
Internationales Privatrecht (IPR) ist die Gesamtheit der Rechtssätze, die bei einem Sachverhalt mit Beziehungen zu ausländischen Rechtsordnungen bestimmen, welches Privatrecht von inländischen Gerichten oder Behörden anzuwenden ist, sofern nicht zwischenstaatliche Abkommen oder Verträge vorgehen.––Internationales Privatrecht regelt private Sachverhalte mit Auslandsberührung ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Grundlagen Integrationen im Zuge von Unternehmensakquisitionen und -fusionen (Post Merger Integration) finden unter spezifischen Rahmenbedingungen und wechselnden Vorzeichen statt. Nichtsdestoweniger lassen sich fünf wichtige Kernaufgaben identifizieren, die bei jeder Post Merger Integration nahezu immer die gleichen sind. Nur die erfolgreiche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff und Einordnung Unter der risikoorientierten Bepreisung wird die Festlegung eines Preises für eine unternehmerische Leistung verstanden, bei der neben den Kosten der Leistung und einem i.d.R. prozentualen Aufschlag als Abgeltung des Unternehmerwagnisses auch mögliche Risiken, die mit der unternehmerischen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Markus Siepermann
I. Einleitung: Marktdesign als angewandte Forschungsdisziplin Beispiele für Fragen, mit denen sich Marktdesigner beschäftigen, sind: Welche Marktregeln führen zu effizientem Emissionshandel, und welche Organisationsform der europäischen Strombörse generiert wettbewerbliche Strompreise? Wie können innerbetriebliche Anreizsysteme die Mitarbeiter bestmöglich motivieren? Welche Informationsflüsse erzeugen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Axel Ockenfels