| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Buch analysiert die Erfolgsfaktoren ökologischer und sozialer Marken und bietet Einblicke in die Strategien moderner Konzerne, Familien- sowie Sozialunternehmen. ... Vorschau
19.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Weltweiter Absatz des iPhones
Absatz von Apples iPhone weltweit vom 3. Geschäftsquartal 2007 bis zum 1. Geschäftsquartal 2012 (in Millionen Stück)
Statistik: Weltweiter Absatz des iPhones Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter einer strategischen Planung wird die Institutionalisierung eines umfassenden Prozesses verstanden, um zu entscheiden, in welche Richtung sich ein Unternehmen (oder ein Teilbereich des Unternehmens) entwickeln soll, d.h. welche Erfolgspotenziale es nutzen und ausschöpfen sollte, und welchen Weg in Form ... mehr
von  Prof. Dr. Günter Müller-Stewens
Rating ist eine Methode zur Einstufung von Sachverhalten, Gegenständen oder Personen. Meist wird unter Rating das Ergebnis des Beurteilungsverfahrens verstanden. Ratings werden u.a. im Bereich des Finanz- und Bankwesens, der Soziologie und Psychologie sowie im Marketing eingesetzt. Im Bereich des ... mehr
von  Dr. Oliver Everling

Social Branding

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Social Branding umfasst alle konkreten Maßnahmen zum Aufbau und zur Pflege von Marken, die sich sozialer Interaktionen und der technischen Möglichkeiten des Web 2.0 bedienen.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff (Definition): Social Branding umfasst alle konkreten Maßnahmen zum Aufbau und zur Pflege von Marken, die sich sozialer Interaktionen und der technischen Möglichkeiten des Web 2.0 bedienen.

2. Merkmale: Social Branding zeichnet sich durch drei Merkmale aus:

a) Nutzung der technologischen Möglichkeiten des Web 2.0 für die Markenführung;

b) regelmäßige, markenkonforme Interaktionen mit den Nutzern sozialer Medien);

c) Förderung der Erstellung positiver und markenrelevanter Inhalte durch Nutzer sozialer Medien, ggf. durch Vernetzung der Nutzer und Aufbau von Brand Communities (Brand Community).

3. Ziele: Die Nutzer sozialer Medien sollen sich zu treuen und bekennenden Markenbotschaftern entwickeln, die den Bekanntheitsgrad der Marke erhöhen (Markenbekanntheit) und ihr Image glaubwürdig stärken.

4. Herausforderung: Die Nutzer sozialer Medien müssen Vertrauen in die Marke fassen. Hierzu müssen in der Markenkommunikation vier Ebenen beachtet werden:
a) Appellebene: offene und nicht manipulative Ansprache der Nutzer sozialer Medien;

b) Sachebene: Aussand glaubwürdiger, relevanter und einprägsamer Markenbotschaften;
c) Selbstkundgabe: authentische, aufrichtige, interessante, kompetente, kultivierte und robuste Markenpersönlichkeit;
d) Beziehungsebene (Relationship Marketing): interessierter, wertschätzender und respektvoller Umgang auf Augenhöhe mit den Nutzern sozialer Medien.

5. Implementierung: Bei der Implementierung des Social Branding sind drei Aspekte hervorzuheben:
a) Aufbau eines technologischen Grundverständnisses zu den Möglichkeiten und Grenzen des Web 2.0 bei Managern und Mitarbeitern;

b) Aufbau von Markenwissen und -commitment (Markencommitment) bei Managern und Mitarbeitern zwecks Sicherstellung markenkonformer Aktivitäten im Web 2.0;
c) Aufbau von Interaktionskompetenzen bei Managern und Mitarbeitern zwecks Sicherstellung einer glaubwürdigen und professionellen Markenkommunikation im Web 2.0.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
Sachgebiete
Social Branding
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Historische Entwicklung und gesetzliche Rahmenbedingungen Bereits seit Ende der 1980er-Jahre zielen die Gesundheitsreformen darauf ab, das Gesundheitswesen strukturell neu auszurichten und einzelne Versorgungsbereiche enger miteinander zu verzahnen. Eine ganz neue Bedeutung erhielt die integrierte Versorgung aber durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Volker Eric Amelung, Prof. Dr. Axel Mühlbacher, PD Dr. Christian Krauth
Zahlungsansprüche von Unternehmen gegen ihre Kunden stellen illiquide Buchforderungen dar. Die Verbriefung solcher Forderungsbestände bietet eine Möglichkeit zur Refinanzierung, da sie die Forderungsbestände in handelsfähige Wertpapiere umwandelt, die am Kapitalmarkt platziert werden können. Unternehmen können mit dem frischen Kapital Investitionen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Cordula Heldt
Nach der Einführung von Basel I im Jahr 1988 sowie der deutlichen Überarbeitung zu Basel II, die 2007 eingeführt wurde, ergeben sich ab 2013 materielle Änderungen, die unter Basel III firmieren. Auslöser der schnellen Überarbeitung war u.a. auch die Finanzkrise, ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Michael Pohl
Vernetzung