| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Internet, Social Media und der Wettbewerb um Aufmerksamkeit: Diese Entwicklungen stellen die Unternehmenskommunikation vor neue Herausforderungen. Content-Strategien und die Technik ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Werbung im Internet
Wie oft klicken Sie im Internet auf Werbung?
Statistik: Werbung im Internet
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die doppelte Buchhaltung (auch doppelte Buchführung genannt) ist das System der kaufmännischen Buchführung gemäß § 238 HGB (Buchführungspflicht), welches die Ermittlung des Periodenerfolges zweifach ermöglicht: (1) durch die Bilanz, (2) durch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Zugleich ist „doppelt“ auch im technischen ... mehr
von  Dr. Barbara Wischermann
Electronic Business nutzt digitale Informationstechnologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen mit dem Ziel der Generierung eines elektronischen Mehrwerts. Information, Kommunikation und Transaktion als die zentralen Bausteine des Electronic Business werden dabei über digitale Netzwerke transferiert bzw. abgewickelt. In der Konsequenz sind ... mehr
von  Prof. Dr. Tobias Kollmann

Social-Media-Strategie

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

In der Social-Media-Strategie definiert man Verhaltensweisen und Maßnahmen zur Verwirklichung langfristiger Ziele mithilfe von und in den sozialen Medien (Social Media). Die Nutzung von Social Networks, Weblogs, Microblogs, Wikis und Foto- bzw. Videoplattformen wird auf die strategische Bedeutung hin untersucht und für das eigene Unternehmen bzw. die eigene Organisation festgelegt.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: In der Social-Media-Strategie definiert man Verhaltensweisen und Maßnahmen zur Verwirklichung langfristiger Ziele mithilfe von und in den sozialen Medien (Social Media). Die Nutzung von Social Networks, Weblogs, Microblogs, Wikis und Foto- und Videoplattformen wird auf die strategische Bedeutung hin untersucht und für das eigene Unternehmen bzw. die eigene Organisation festgelegt. Dabei sind Schnittstellen zu Kunden und Partnern zu berücksichtigen.

2. Entwicklung: Die Social-Media-Strategie sollte in Abhängigkeit zur Unternehmensstrategie entstehen. Zunächst werden die Ziele festgeschrieben, die über den Einsatz von sozialen Medien erreicht werden sollen. Dabei ist zu überlegen, ob man z.B. die interne und externe Kommunikation oder das Gewinnen von Erkenntnissen und von Mitarbeitern in den Vordergrund stellt. Dann wird die Zielgruppe bestimmt. Wichtig sind Aussagen zu den Inhalten in den einzelnen Medien, auch zu Umfang, Form und Stil, zu den Ressourcen, zum Wachstum und zum Monitoring. Zur Konkretisierung der strategischen Ziele und zur Spezifizierung der operativen Schritte werden u.a. Social-Media-Richtlinien und -Leitbilder entwickelt; zur Spezifizierung der operativen Schritte bieten sich zudem Aktionspläne und Checklisten an.

3. Diskussion und Ausblick: Zu den Chancen einer Social-Media-Strategie gehört, dass sie eine Zersplitterung in Gruppen und Interessen verhindert und eine langfristige Nutzung von sozialen Medien zugunsten des Unternehmenserfolgs und von Wettbewerbsvorteilen sichert. Zu den Risiken gehört, dass über Festlegung und Verbreitung die Bedeutung der sozialen Medien überhöht wird, man sich von bestimmten Anbietern abhängig macht und manche Kanäle bevorzugt werden, während andere längst führend sind. Grundsätzlich müssen soziale Medien hinterfragt werden, von Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft sowie Medien- und Informationsethik, in Bezug auf ihren kommerziellen Betrieb, auf Privatheit und Datenschutz. Unternehmen und Organisationen sollten nicht nur die externe, sondern auch die interne, im geschützten Raum stattfindende Kommunikation verändern und stärken.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Sachgebiete
Social-Media-Strategie
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Stresstests dienen der Überprüfung der Verlustanfälligkeit von Kreditinstituten. Sie zeigen die Konsequenzen auf, für den Fall, dass außergewöhnliche, aber plausible Ereignisse eintreten. Dabei existieren zahlreiche unterschiedliche Verfahren von Stresstests, die jedoch einem gemeinsamen Ziel dienen: der Bestimmung der Widerstandsfähigkeit von ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Detlev Hummel
I. Begriff Verkehrspolitik ist eine spezielle Wirtschaftspolitik (sektorale Strukturpolitik), die sich mit dem Transport von Personen, Gütern und Nachrichten und den damit verbundenen Dienstleistungen (Logistik) befasst. Sie umfasst materialwirtschaftlich-technische, juristische und ökonomische Fragestellungen. In jüngerer Zeit hat sich der Transport von ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Friedrich von Stackelberg, Dr. Robert Malina
I. Charakterisierung Die Geldtheorie umfasst die Beziehungen zwischen den geldwirtschaftlichen Größen untereinander und jene zwischen Geld- und Güterwirtschaft unter Berücksichtigung internationaler Verflechtungen: Sie erklärt, welche Rolle die einzelnen Größen, wie z.B. Geld, Kredit und Zins, im Wirtschaftsablauf spielen. II. Wesen, Entstehung von ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Oliver Budzinski, PD Dr. Jörg Jasper, Prof. Dr. Albrecht F. Michler