| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Dieses Buch erklärt, wie Zeitungshäuser im medialen Konkurrenzkampf um Leser und Werbebudgets nachhaltig überleben können: mit Mut und radikalem Vereinfachungswillen. ... Vorschau
19.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Unternehmen mit Breitbandinternet in Deutschland
Anteil der Unternehmen in Deutschland mit einem Breitbandzugang im Zeitraum von 2006 bis 2011
Statistik: Unternehmen mit Breitbandinternet in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Der Begriff Kommunalwirtschaft (in Deutschland) bezeichnet die Gesamtheit der wirtschaftlichen Betätigung einer kommunalen Gebietskörperschaft (Gemeinde, Stadt, Landkreis). Die Kommunalwirtschaft ist integraler Bestandteil der im Grundgesetz normierten kommunalen Selbstverwaltung (Art. 28/2) und gewährleistet in dieser Konstitution wesentliche Teile existentiellen Daseinsvorsorge, eine ... mehr
von  Prof. Dr. Michael Schäfer
Die gesetzliche Arbeitslosenversicherung ist ein Teil des sozialen Sicherungssystems in Deutschland. Übergreifend wird sie auch als Versicherungszweig der Arbeitsförderung bezeichnet. Sie erbringt Leistungen bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, witterungsbedingten Arbeitsausfällen und bei der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers. Sie finanziert eine Fülle verschiedener (Wieder-)Eingliederungsmaßnahmen ... mehr
von  Privatdozent Dr. Fred Henneberger, Prof. Dr. Berndt Keller

Social-Media-Strategie

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

In der Social-Media-Strategie definiert man Verhaltensweisen und Maßnahmen zur Verwirklichung langfristiger Ziele mithilfe von und in den sozialen Medien (Social Media). Die Nutzung von Social Networks, Weblogs, Microblogs, Wikis und Foto- bzw. Videoplattformen wird auf die strategische Bedeutung hin untersucht und für das eigene Unternehmen bzw. die eigene Organisation festgelegt.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: In der Social-Media-Strategie definiert man Verhaltensweisen und Maßnahmen zur Verwirklichung langfristiger Ziele mithilfe von und in den sozialen Medien (Social Media). Die Nutzung von Social Networks, Weblogs, Microblogs, Wikis und Foto- und Videoplattformen wird auf die strategische Bedeutung hin untersucht und für das eigene Unternehmen bzw. die eigene Organisation festgelegt. Dabei sind Schnittstellen zu Kunden und Partnern zu berücksichtigen.

2. Entwicklung: Die Social-Media-Strategie sollte in Abhängigkeit zur Unternehmensstrategie entstehen. Zunächst werden die Ziele festgeschrieben, die über den Einsatz von sozialen Medien erreicht werden sollen. Dabei ist zu überlegen, ob man z.B. die interne und externe Kommunikation oder das Gewinnen von Erkenntnissen und von Mitarbeitern in den Vordergrund stellt. Dann wird die Zielgruppe bestimmt. Wichtig sind Aussagen zu den Inhalten in den einzelnen Medien, auch zu Umfang, Form und Stil, zu den Ressourcen, zum Wachstum und zum Monitoring. Zur Konkretisierung der strategischen Ziele und zur Spezifizierung der operativen Schritte werden u.a. Social-Media-Richtlinien und -Leitbilder entwickelt; zur Spezifizierung der operativen Schritte bieten sich zudem Aktionspläne und Checklisten an.

3. Diskussion und Ausblick: Zu den Chancen einer Social-Media-Strategie gehört, dass sie eine Zersplitterung in Gruppen und Interessen verhindert und eine langfristige Nutzung von sozialen Medien zugunsten des Unternehmenserfolgs und von Wettbewerbsvorteilen sichert. Zu den Risiken gehört, dass über Festlegung und Verbreitung die Bedeutung der sozialen Medien überhöht wird, man sich von bestimmten Anbietern abhängig macht und manche Kanäle bevorzugt werden, während andere längst führend sind. Grundsätzlich müssen soziale Medien hinterfragt werden, von Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft sowie Medien- und Informationsethik, in Bezug auf ihren kommerziellen Betrieb, auf Privatheit und Datenschutz. Unternehmen und Organisationen sollten nicht nur die externe, sondern auch die interne, im geschützten Raum stattfindende Kommunikation verändern und stärken.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Sachgebiete
Social-Media-Strategie
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff und Einordnung Unter Internet Business wird die Abwicklung von Geschäftsprozessen jedweder Art über das Internet verstanden. Darunter fallen sowohl interne Prozesse, die sich nur auf Kommunikationspartner innerhalb eines Unternehmens beziehen, als auch solche Prozesse, die zwischen zwei Geschäftspartnern außerhalb ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Markus Siepermann
I. Allgemein Die Erbschaftsteuer besteuert den Übergang von Vermögenswerten. Dies kann im Erbfall der Übergang der Vermögenswerte auf den Erben oder aber im Schenkungsfall unter Lebenden auch die Besteuerung der verschenkten Vermögenswerte sein. Auch die Vermögensübertragung im Falle einer Zweckzuwendung unterliegt ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Hans-Ulrich Dietz
I. Begriff Zweig der Agency-Theorie, dessen Schwerpunkt im Gegensatz zur positiven Agency-Theorie auf der Entwicklung und Analyse mathematischer Prinzipal-Agent-Modelle liegt. II. Merkmal Informationsasymmetrie Wesentliches Merkmal der Prinzipal-Agent-Theorie ist die Annahme, dass Prinzipal und Agent asymmetrisch informiert sind (Informationsasymmetrie). Dabei werden drei Arten asymmetrischer ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Mathias Erlei, Dr. Udo Schmidt-Mohr