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Spillover-Effekt

Definition

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Kurzerklärung:

Auswirkungen von Aktivitäten auf andere Ebenen und Bereiche. Wird in verschiedenen Zusammenhängen verwendet.

Ausführliche Erklärung:

I. Volkswirtschaftslehre:

1. Wirtschaftstheorie: Räumlicher externer Effekt.

2. Wirtschaftspolitik: Beeinflussung der internationalen politischen Ebene, v.a. in Hinblick auf die europäische Integration, durch soziale und wirtschaftliche Entscheidungen und Entwicklungen auf nationaler Ebene.

II. Marketing:

Beeinflussung von Image und Bekanntheitsgrad eines Objekts (i.d.R. Produkt oder Produktgruppe) durch ein anderes Objekt und dessen Image (Partizipationseffekt). Denkbar sind positive (Spillover-Effekt i.e.S.) und negative Wirkungen.

Beispiele: Positive (negative) Wirkung des Images eines Landes oder einer Branche auf ein Produkt, positive Wirkung eines Produktes eines Produzenten mit hohem Bekanntheitsgrad (evtl. Marktführer) auf ähnliche Konkurrenzprodukte; positive Wirkung eines (positiven) Corporate Images (Corporate Identity); positive (negative) Wirkung des Produktes A eines Produzenten auf ein Produkt B desselben Produzenten (Umbrella-Effekt, Kannibalismus-Effekt).

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Sachgebiete
Spillover-Effekt
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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