| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Marc Löffel entwickelt ein Untersuchungsmodell, das das Instrument zur Usability- und Design-Wahrnehmung von Zeitungswebsites explorativ erfasst. Basierend auf den methodischen ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Von Wirtschaftskriminalität betroffene Unternehmen in Deutschland
Anteil der Unternehmen in Deutschland, die von Wirtschaftskriminalität betroffen waren in den Jahren 2009 und 2011
Statistik: Von Wirtschaftskriminalität betroffene Unternehmen in Deutschland Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Expansion atypischer Beschäftigungsverhältnisse geht nicht nur in Deutschland einher mit einem Bedeutungsverlust von Normalarbeitsverhältnissen. Erheblichen Flexibilisierungsvorteilen der Unternehmen und zusätzlichen Erwerbschancen bestimmter Arbeitnehmer(-gruppen) stehen soziale bzw. Prekaritätsrisiken der betroffenen Beschäftigten gegenüber. Da die sozialen Sicherungssysteme grundsätzlich nach wie vor ... mehr
von  Prof. Dr. Berndt Keller, Privatdozent Dr. Fred Henneberger
I. Charakterisierung Der Außenhandel umfasst die staatlichen Grenzen überschreitenden Handelsbeziehungen. Er bildet die Grundlage der internationalen Arbeitsteilung. Der Unterschied zwischen Außenhandel und Binnenhandel ist graduell zu sehen und wird bestimmt durch die Verschiedenartigkeit der Rahmenbedingungen zwischen nationalem und internationalem Geschäft. ... mehr
von  Prof. Dr. Clemens Büter

SSL-Zertifikat

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Bei SSL (Secure Socket Layer) handelt es sich um ein Verschlüsselungsprotokoll zur Datenübertragung im Internet bzw. um eine verschlüsselte Netzverbindung zwischen Server und Client, über die auch unverschlüsselte Anwendungsprotokolle (z.B. HTTP, POP3, IMAP, SMTP, NNTP, SIP, ...) sicher transportiert werden können.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Bei SSL (Secure Socket Layer) handelt es sich um ein Verschlüsselungsprotokoll zur Datenübertragung im Internet bzw. um eine verschlüsselte Netzverbindung zwischen Server und Client, über die auch unverschlüsselte Anwendungsprotokolle (z.B. HTTP, POP3, IMAP, SMTP, NNTP, SIP, ...) sicher transportiert werden können. SSL sorgt dafür, dass die Daten verschlüsselt über das Netz geschickt werden und vor unerwünschten Zugriffen und Manipulationen geschützt sind. Es sichert jedoch nur den Übertragungsweg zwischen Server und Client. Ein digitales Zertifikat ist ein digitaler Datensatz, der bestimmte Eigenschaften von Personen oder Objekten bestätigt und dessen Authentizität und Integrität durch kryptografische Verfahren geprüft werden kann. Das digitale Zertifikat enthält insbesondere die zu seiner Prüfung erforderlichen Daten. Das SSL-Zertifikat enthält nähere Angaben über den Server, mit dem man Verbindung aufgenommen hat und soll v.a. sicherstellen, dass der Eigentümer einer Webseite auch wirklich der ist, der er zu sein vorgibt.

2. Funktionsweise: Bei SSL kommen verschiedene kryptographische Methoden zum Einsatz. Kryptographie, ursprünglich die Wissenschaft der Verschlüsselung von Informationen, befasst sich heute mit Konzeption, Definition und Konstruktion von Informationssystemen, die unbefugtes Lesen und Verändern verhindern können.
a) Symmetrische Verschlüsselung: Hierbei wird für die Ver- und Entschlüsselung der Daten derselbe Schlüssel (Key) verwendet.
b) Asymmetrische Verschlüsselung: Asymmetrische Verfahren benutzen zwei verschiedene Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln - einen öffentlichen (Public Key) und einen geheimen (Private Key).
c) Hash-Funktion: Damit wird ein „digitaler Fingerabdruck“ erstellt, anhand dessen kontrolliert werden kann, ob die übermittelten Daten auf dem Weg zum Empfänger verändert wurden.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
SSL-Zertifikat
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Wirtschafts- und Computerkriminalität
Informationen zu den Sachgebieten
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Electronic Business (E-Business) bezeichnet die wirtschaftlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit den globalen digitalen Netzen (Net Economy), womit die Nutzung von digitalen Informationstechnologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen in der Vorbereitungs-, Verhandlungs- und Durchführungsphase gemeint ist. Dabei werden die notwendigen Bausteine ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Tobias Kollmann
I. Einführung Geschäftsprozesse repräsentieren eine Folge von Wertschöpfungsaktivitäten mit dem Ziel der Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Geschäftsprozesse beschreiben, welcher Input einem Unternehmen zugeführt wird, welche Ressourcen innerhalb eines Unternehmens verarbeitet werden und welcher kundenspezifische Output durch das Unternehmen generiert wird. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Alexander Nowak, Professor Dr. Frank Leymann
I. Begriff Das identitätsbasierte Markenmanagement stellt einen außen- und innengerichteten Managementprozess mit dem Ziel der funktionsübergreifenden Vernetzung aller mit der Markierung von Leistungen zusammenhängenden Entscheidungen und Maßnahmen zum Aufbau einer starken Marke dar. II. Merkmale Abweichend von herkömmlichen Ansätzen der Markenführung, sieht das ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Christoph Burmann, Dipl.-Geogr. Andreas Müller