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Standard & Poor's

Definition

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1. Begriff: Rating-Agentur, die mehr als 10.000 Emittenten ratet (vgl. Credit Rating). Standard & Poor's unterscheiden zwischen Short-Term- (Geldmarktpapier) und Long-Term-Ratingklassen (Bonds). Das kurzfristige Rating gibt eine aktuelle Beurteilung der Wahrscheinlichkeit einer pünktlichen Bezahlung von Schulden, die eine ursprüngliche Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr haben.

2. Ratingklassen: a) Short-Term-Ratingklassen: Vgl. Abbildung „Short-term-Ratingklassen“.

b) Long-Term Rating-Klassen: Vgl. Abbildung „Long-term-Ratingklassen”.

3. Interpretation: Die Qualitätsstufen bei langlaufenden festverzinslichen (Wert-)Papieren reichen von Spitzenanleihen der Klasse AAA bis zu Anleihen von Unternehmen, die in Zahlungsverzug geraten sind (Klasse D). Das Rating bezieht sich i.d.R. jeweils auf eine Emission, nicht jedoch auf den Emittenten. So kann z.B. eine sehr gut abgesicherte Anleihe eines ansonsten eher finanziell schwachen Emittenten ein über dem allg. Bonitätsgrad des Emittenten stehendes Rating erhalten. Als Investment Grade werden Papiere bezeichnet, die mind. BBB haben. Papiere, die ein schlechteres Rating haben, werden als Speculative Grade bezeichnet. Je schlechter das Rating ist, desto höher ist der Yield Spread gegenüber Staatsanleihen.

Vgl. auch Länderrating.


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Literaturhinweise/Links
Sachgebiete
Standard & Poor's
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