| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Dieses Buch steckt voll kluger Gedanken und konkreter Praxiserfahrung erfolgreicher Führungskräfte und Top-Manager. Sie lassen den Leser teilhaben an ihren ... Vorschau
29.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Bilanzsumme der größten Banken in Europa
Bilanzsumme der größten europäischen Banken im Jahr 2011 (in Milliarden Euro)
Statistik: Bilanzsumme der größten Banken in Europa
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
I. Begriff Postwachstumsökonomik bezeichnet eine ökologisch orientierte Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften. Der Zusammenhang zwischen nachhaltiger Entwicklung und Wirtschaftswachstum bildet ihren Gegenstandsbereich. II. Merkmale Behandelt werden im Wesentlichen drei Fragestellungen: a) Analyse der Kausalzusammenhänge, die implizieren, dass weiteres Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ... mehr
von  apl. Prof. Dr. Niko Paech
Die Informationsethik hat die Moral (in) der Informationsgesellschaft zum Gegenstand. Sie untersucht, wie wir uns, Informations- und Kommunikationstechnologien und neue Medien anbietend und nutzend, in moralischer Hinsicht verhalten bzw. verhalten sollen.
von  Prof. Dr. Oliver Bendel

Status

(weitergeleitet von Kreditbilanz)

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Ausführliche Erklärung:

I. Begriff:

rechnungsmäßige Gegenüberstellung des Vermögens und der Schulden mit dem Zweck, betriebswirtschaftlich bedeutsame Fragen zu prüfen und zu beantworten. Mit einem Überschuldungsstatus z.B. wird geprüft, ob das Vermögen eines Unternehmens noch die Schulden deckt oder eine Überschuldung vorliegt; ein Liquiditätsstatus prüft die Liquiditätssituation eines Unternehmens; ein Vergleichsstatus wird bei insolvent gewordenen Schuldnern erstellt als Voraussetzung für die Ermittlung der Insolvenzmasse. Ausgangspunkt der Aufstellung eines Status sind i.d.R. die Daten der Buchführung bzw. der Bilanzierung.

II. Arten:

nach den Anlässen der Aufstellung lassen sich unterscheiden, z.B. Status für Sanierung, Insolvenzverfahren, Liquidation, Erbschaftsauseinandersetzung, Gesellschafterauseinandersetzung (Auseinandersetzung), Gewährung von Krediten, finanzielle Überwachung (Finanzierung).

III. Aufstellung:

beginnt i.d.R. mit einer kontenweisen Zusammenstellung der Vermögensgegenstände und Schulden auf der Grundlage der aktuellen Buchführung; diese werden in einem zweiten Schritt dem jeweiligen Zweck des Status entsprechend gliederungsmäßig zusammengefasst und bewertet.

IV. Kreditstatus:

1. Allgemeines: Der Kreditstatus soll über Höhe, Zusammensetzung und Liquidierbarkeit des Vermögens, über Höhe und Zusammensetzung der Schulden, über bestehende Sicherheiten und frei verfügbare Teile des Vermögens und somit über die Möglichkeiten zur Schuldendeckung informieren.

2. Gliederung: Beherrschendes Gliederungsprinzip ist das der Fristigkeit und Fälligkeit des Eigenkapitals sowie de Fremdkapitals (Kapitalherkunft) und der Vermögensgegenstände (Kapitalverwendung).

3. Bewertung: Der Kreditstatus wird aus dem Jahresabschluss abgeleitet, wobei stille Reserven, soweit erkennbar, aufgelistet und Vermögens- und Schuldpositionen i.d.R. unter der Prämisse des Going-Concern-Prinzips nach Stichtagswerten bewertet werden.

4. Gewinn- und Verlustrechnung: Die in den Kreditstatus gewöhnlich einbezogene Erfolgsrechnung soll Auskunft geben, ob das Unternehmen fähig ist, in ausreichendem Maße Überschüsse zu erzielen, die nach Abzug der Steuern für die Verzinsung und Tilgung bzw. Rückzahlung von Krediten u.a. Schulden zur Verfügung stehen. Dementsprechend wird bei der Aufstellung einer in den Kreditstatus einbezogenen Gewinn- und Verlustrechnung das Prinzip einer adäquaten Gliederung (z.B. nach Ergebnisbereichen in ordentliches, Finanz- und außerordentliches Ergebnis) befolgt.

V. Finanzstatus:

Weicht vom Kreditstatus insofern ab, als nur bestimmte, mit den Finanzströmen des Unternehmens zusammenhängende Aktiv- und Passivposten erfasst werden. Es kommt bei dem Finanzstatus im Wesentlichen auf die Ermittlung des Liquiditätsüberschusses (oder der -unterdeckung) durch Gegenüberstellung der vorhandenen Geldmittel zu den kurzfristig fälligen Verpflichtungen an.

 

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Wesen des Bankcontrollings Der Begriff des Controllings umfasst mehr als der zugrunde liegende Terminus „to control“ und bedeutet so viel wie „Steuerung, Lenkung und Überwachung“. Die damit im Vordergrund des Controllings stehende Steuerungsfunktion weist dabei konkret für Banken eine inhaltliche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Dres. h. c. Henner Schierenbeck, Prof. Dr. Michael Pohl
I. Historische Entwicklung und gesetzliche Rahmenbedingungen Bereits seit Ende der 1980er-Jahre zielen die Gesundheitsreformen darauf ab, das Gesundheitswesen strukturell neu auszurichten und einzelne Versorgungsbereiche enger miteinander zu verzahnen. Eine ganz neue Bedeutung erhielt die integrierte Versorgung aber durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Volker Eric Amelung, Prof. Dr. Axel Mühlbacher, PD Dr. Christian Krauth
Zahlungsansprüche von Unternehmen gegen ihre Kunden stellen illiquide Buchforderungen dar. Die Verbriefung solcher Forderungsbestände bietet eine Möglichkeit zur Refinanzierung, da sie die Forderungsbestände in handelsfähige Wertpapiere umwandelt, die am Kapitalmarkt platziert werden können. Unternehmen können mit dem frischen Kapital Investitionen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Cordula Heldt