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Strafe

Definition

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Kurzerklärung:

Die staatliche Strafe ist Ausdruck der extremsten Form der gesellschaftlichen Mißbilligung, die der Staat gegenüber einem Mitglied dieser Gesellschaft verhängt. Rechtlich und kriminalpolitisch liegen der Strafe verschiedene sog. Straftheorien zugrunde, so die Präventionstheorien (Spezialprävention, Resozialisierung, allg. und spezielle Generalprävention), aber auch der Vergeltungsgedanke. Oberstes Ziel der verhängten Strafe ist es, der (weiteren) Begehung von Straftaten durch den Täter (und durch andere) entgegenzuwirken.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Schwerste staatliche Sanktion als Reaktion auf eine Straftat. Neben die eigentlichen Kriminalstrafen, der Freiheitsstrafe und der Geldstrafe, treten Maßregeln der Besserung und Sicherung, die ihrem Zweck nach nicht der Übelszufügung dienen, sondern Schutz- und Besserungszweck haben, vgl. auch die Nebenstrafe des Fahrverbot. Zu den sonstigen Mitteln zur Erzwingung gesetzmäßigen Verhaltens gehören Geldbuße, Beugemittel, Ordnungsmittel u.a.

2. Steuerliche Behandlung: Aufwendungen für Strafen werden steuerrechtlich nicht als abzugsfähig anerkannt (§§ 4 V Nr. 8, 12 Nr. 4 EStG, § 10 Nr. 3 KStG).

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Sachgebiete
Strafe
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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