| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Dieses moderne Lehrbuch verbindet konsequent Theorie, Praxisbeispiele und vertiefende Übungsaufgaben und ist damit eine sehr praxisorientierte Einführung in die Statistik ... Vorschau
29.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Beschäftigte in Werbeagenturen
Personalentwicklung in Kommunikations- und Werbeagenturen in Deutschland von 2003 bis 2011 (in Prozent der Unternehmen)
Statistik: Beschäftigte in Werbeagenturen
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter Managed Care wird im weitesten Sinne gesteuerte Versorgung verstanden. Dies bedeutet insbesondere, dass selektive Verträge geschlossen werden, Managementmethoden aus der allgemeinen Managementlehre übertragen werden und die Trennung von Leistungserstellung und Leistungsfinanzierung zumindest partiell aufgehoben wird. In der Literatur findet ... mehr
von  Prof. Dr. Volker Eric Amelung, Prof. Dr. Axel Mühlbacher, PD Dr. Christian Krauth
Die Balanced Scorecard ist ein Verbindungsglied zwischen Strategiefindung und -umsetzung. In ihrem Konzept werden die traditionellen finanziellen Kennzahlen durch eine Kunden-, eine interne Prozess- und eine Lern- und Entwicklungsperspektive ergänzt
von  Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber

Streuung

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

I. Begriff in der Statistik.II. Begriff in der Werbung bei der Belegung von Werbeträgern zur Erreichung von Zielgruppen.

Ausführliche Erklärung:

Inhaltsverzeichnis

I. Statistik

II. Werbung

I. Statistik:

Dispersion, Variabilität; das mehr oder minder weite Entferntsein der Beobachtungswerte eines Merkmals bzw. der Ausprägungen einer Zufallsvariablen voneinander. Die Quantifizierung der Streuung erfolgt durch Streuungsmaße.

II. Werbung:

Mediastreuung. 1. Begriff: alle Maßnahmen, die zur Verbreitung des verschiedenartigsten Werbematerials gehören und dazu dienen, Werbebotschaften an einen bestimmten Empfängerkreis (Zielgruppe) zu bringen bzw. mit ihm in Kontakt zu kommen; ein geschlossenes Arbeitsgebiet im Bereich der Werbung.

2. Charakterisierung: Durch die Streuung wird das Werbematerial gewissermaßen aktiviert und zum Werbemittel umfunktioniert. Dabei ist wichtig, dass der Einsatz der Werbemittel beim Werbesubjekt zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen Werbeträger (Medien) erfolgt. Voraussetzung ist gründliche Kenntnis aller Medien sowie eine exakte Markt- und Mediaanalyse; beides dient als Grundlage zur Aufbereitung eines Streuplans. Um einen maximalen Erfolg zu gewährleisten, muss streuungsbezogen die Vielzahl der gegebenen Möglichkeiten zusammengefasst und auch genutzt werden. Die Streuung im Optimalfall müsste ohne Streuverluste den gesamten potenziellen Interessenten- und Kundenkreis, aber auch einzelne, kleine Gruppen erreichen.

3. Streuarten: a) Nach der Gezieltheit:
(1) Auswahl-Streuung (gezielte Streuung): Die Werbung richtet sich an die für das Produkt oder die angebotene Leistung einzige Bedarfsgruppe (Zielgruppe). Das Werbematerial kann gezielt gestreut werden.

Beispiel: Jede Firma, die eine Datenverarbeitungsanlage unterhält, benötigt auch Datenträger etc.; mit Fachzeitschriften oder über Adressen der Betriebe (Adressenverlage) im Bereich Datenverarbeitung kann in diesem Fall gezielt geworben werden.

(a) Ist der Interessenten- oder Personenkreis so klein, dass eine spezielle Gruppe angesprochen werden kann, die wahrscheinlich gewillt ist, das Produkt zu kaufen oder anzuwenden, ist „fein gezielte“ Streuung möglich.

Beispiel: Streuung in die als Kunden bekannten Adressen; im Investitionsgüterbereich z.B. Benutzer gelieferter Maschinen und Einrichtungen, denen Ergänzungsgeräte oder bes. Dienstleistungen angeboten werden.

(b) Kategorien von Konsumenten, die der Anbieter z.B. mit der Post oder als Leser einer bestimmten Fachzeitschrift erreichen kann, werden mit der sog. grob gezielten Streuung erfasst.

Beispiel: Postwurfsendung an alle Schließfachinhaber.
(2) Zufalls-Streuung (ungezielte Streuung): vielseitiges Gebiet. Kann nur bei bestimmten Konsumgütern angewandt werden. – Beispiel: Fernseh- und Funkspots. Die ungezielte Streuung wird feiner, wenn eine Postwurfsendung auf alle Haushaltungen in einem bestimmten Stadtbezirk begrenzt wird (Direktwerbung).

b) Nach der Art des Streuweges:
(1) Eigenstreuwege: Streuung über Vertreter, Verkäufer, Propagandisten, Boten etc.
(2) Fremdstreuwege: Streuung über Post, Botendienste etc.

Vgl. auch Streukosten.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Streuung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Gegenstand, Geschichte und besondere Entwicklungen 1. Gegenstand Gegenstand der Wirtschaftswissenschaften ist die Erforschung von Gesetzmäßigkeiten in der Wirtschaft. Unter Wirtschaft wird der rationale Umgang mit knappen Gütern (Gut) verstanden. Güter sind sowohl reale Güter als auch Dienstleistungen, die zur Befriedigung menschlichen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Albach
I. Kommunalwirtschaft und kommunale Selbstverwaltung Die kommunalwirtschaftliche Betätigung basiert unmittelbar auf den Normierungen von Art. 28/2 Grundgesetz. Diese geben den kommunalen Gebietskörperschaften das Recht, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Die Gewährleistung der ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Michael Schäfer
I. Begriff Electronic Business (E-Business) bezeichnet die wirtschaftlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit den globalen digitalen Netzen (Net Economy), womit die Nutzung von digitalen Informationstechnologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen in der Vorbereitungs-, Verhandlungs- und Durchführungsphase gemeint ist. Dabei werden die notwendigen Bausteine ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Tobias Kollmann