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Systemkonformität

Definition

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Kurzerklärung:

Auswahl- und Beurteilungskriterium für wirtschaftspolitische Maßnahmen (wirtschaftspolitische Mittel) im Hinblick auf die Übereinstimmung mit der existierenden Wirtschaftsordnung und/oder der gewählten wirtschaftspolitischen Konzeption.

Ausführliche Erklärung:

Ordnungskonformität. 1. Begriff: Beurteilungsmaßstab für mögliche wirtschaftspolitischen Maßnahmen (wirtschaftspolitische Mittel). Gegeben, wenn eine Maßnahme mit der existierenden Wirtschaftsordnung und/oder mit dem in der wirtschaftspolitischen Konzeption gewählten wirtschaftlichen Koordinationsverfahren (Koordination) systemkonform ist.

2. Grade der Systemkonformität in Marktwirtschaften:
(1) Systemnotwendig (z.B. rechtliche Ausgestaltung der Privatautonomie);
(2) systemfördernd (z.B. Allokationspolitik);
(3) systemadäquat;
(4) systemverschlechternd (z.B. wettbewerbsbehindernde Konzessionsvergabe);
(5) systemzerstörend (z.B. Preis- und Lohnkontrollen).

Anders: Marktkonformität, Konzeptionskonformität.

Gegenteil: Systeminkonformität.

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Sachgebiete
Systemkonformität
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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