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Kerstin Hiller arbeitet den theoretischen und methodischen state of the art der Testmarktsimulation auf und entwickelt ein umfassendes dynamisches Awareness-Modell, ... Vorschau
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Testmarktsimulation

Definition

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Simulation von Markttests im Labor (Laborforschung). 1. Bekannte Verfahren: ASSESSOR, TESI, Schaefer-Labortest sowie SENSOR.

2. Vorgehensweise des TESI-Verfahren:  Es werden ca. 300 Warengruppenverwender in ein Studio eingeladen. Diese erhalten zunächst einen Geldbetrag, der den Preis des teuersten Produkts in der Warengruppe leicht übersteigt. Dann werden Sie nach ihrem Einkaufsverhalten in der Warengruppe befragt (u.a. gekaufte Menge, bevorzugte Marke, relevant Set). Anschließend erhalten Sie Werbung mehrerer Produkte, u.a. auch des Testprodukts. Dadurch wird 100 Prozent Awareness geschaffen. Dann werden sie an ein Regal geführt, in dem die Produkte mit Preisen sind. Sie werden aufgefordert, ein Produkt zu kaufen und mit dem eingangs erhaltenen Geldbetrag zu bezahlen. Anschließend werden sie gefragt, welches Produkt sie wählen würden, wenn die zuvor ausgewählten Produkte nicht verfügbar wären. Wichtig ist, ob das Testprodukt ausgewählt wurde und an welcher Stelle. Damit erhält man eine Schätzung der Penetration für das Testprodukt. Anschließend erhalten die Testpersonen das Testprodukt zum Probieren mit nach Hause. Nach ca. 3 Wochen werden sie wieder eingeladen. Über ein Chip Game wird bestimmt, wie stark die Verbraucher das Produkt bei Wiederkäufen berücksichtigen wollen. Zusammen mit der Penetration sowie der extern vorgegebenen Entwicklung von Distribution und Awareness lässt sich dann die Entwicklung des Marktanteils im ersten Jahr nach der Markteinführung abschätzen.

3. Beurteilung: Vorteile der Testmarktsimulation sind der hohe Grad der Geheimhaltung und die Schnelligkeit der Ergebnislieferung. Nachteilig sind die eingeschränkten Testmöglichkeiten sowie die fehlende Realitätsnähe.

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Sachgebiete
Testmarktsimulation
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
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