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Tinbergen

Definition

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Jan, 1903–1994, niederländischer Nationalökonom, war 1945–1955 Direktor des zentralen Planungsbüros in Den Haag, lehrte von 1933–1973 in Rotterdam und von 1973–1975 in Leiden; Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1969 - den ersten überhaupt - (zusammen mit Frisch). Tinbergen gehört zu den Begründern der Ökonometrie. Seine wichtigsten Arbeiten waren die Entwicklung ökonometrischer Modelle für die Niederlande, die USA und Großbritannien sowie Verbesserungen der Schätzung von Produktionsfunktionen. Ein typisches Werk dieses Zuschnitts ist: „Business Cycles in the United Kingdom, 1870–1914” (1951). Im Auftrag des Völkerbundes legte er den empirischen Teil einer zweiteiligen Konjunkturanalyse vor („Statistical Testing of Business Cycles Theories”, 2 Bde. (1939)), deren theoretische Grundlegung Haberler übernommen hatte. In die Theorie der Wirtschaftspolitik führte er quantitative Methoden ein („Economic Policy: Principles and Design” (1956)). In den letzten Jahrzehnten wandte sich Tinbergen bes. Problemen der Entwicklungsländer zu, so etwa in seinem Buch „The Design of Development” (1956).

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Sachgebiete
Tinbergen
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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