| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Vorbild für unzählige Management-Ratgeber: Diese Übersetzung des ersten Hauptwerkes von Frederick Winslow Taylor, dem Begründer des "Taylorismus". Er betrachtet die ... Vorschau
69.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Universitäten mit den meisten Nobelpreisen
Universitäten und Institute weltweit mit den meisten Nobelpreisträgern (Stand: 2010)
Statistik: Universitäten mit den meisten Nobelpreisen Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Bezeichnung Mergers and Acquisitions (M&A) zu deutsch Fusion von Unternehmen und Erwerb von Unternehmen bzw. Unternehmensanteilen - steht für alle Vorgänge im Zusammenhang mit der Übertragung und Belastung von Eigentumsrechten an Unternehmen einschließlich der Konzernbildung, der Umstrukturierung von Konzernen, ... mehr
von  Jun.-Prof. Dr. Mark Mietzner
Fundraising ist die systematische Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten einer steuerbegünstigten Organisation, welche darauf abzielen, alle benötigten Ressourcen (Geld-, Sach- und Dienstleistungen) durch eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Ressourcenbereitsteller (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, öffentliche Institutionen) zu möglichst ... mehr
von  Prof. Dr. Michael Urselmann

Tobin

Definition

ANZEIGE

James, 1918–2002, amerik. Nationalökonom, lehrte seit 1947 an der Yale University; Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1981. Tobin veröffentlichte wichtige Arbeiten zur Makroökonomik, bes. zur monetären Theorie und Politik. Auf dem Gebiet der Geldnachfragetheorie begründete Tobin, ausgehend von der Keynesschen Liquiditätspräferenztheorie, den Einfluss des Zinses auf die Nachfrage nach Transaktionskasse. Die Nachfrage nach Spekulationskasse wird von ihm zu einem allg. Konzept der Vermögensnachfrage, der Portfolio Selection, weiterentwickelt. Auf dem Gebiet der Geldangebotstheorie begründete er den verhaltenstheoretischen Ansatz der Geldschöpfung. Das Geldangebot wird von ihm als Portfolio-Entscheidung interpretiert. Monetäre Impulse störten das Vermögensgleichgewicht, wobei diese Impulse nicht nur von der Zentralbank, sondern auch vom Staat (Debt Management) ausgehen könnten. Tobin war ein strikter Anhänger der Lehre von Keynes. Mit Samuelson und Rostow gehörte er zu den wirtschaftspolitischen Beratern von Präsident Kennedy. 1972 forderte er die Einführung einer weltweit einheitlichen Sondersteuer auf spekulative internationale Devisentransaktionen, die Tobin-Steuer.

Hauptwerke: „The Interest Elasticity of Transaction Demand for Cash” (1956), „Liquidity Preference as Behavior towards Risk” (1958), „An Essay on the Principles of Debt Management” (1963), „The Theory of Portfolio Selection” (1966) und „Inflation and Unemployment” (1972).

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Tobin
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Wesen des Bankcontrollings Der Begriff des Controllings umfasst mehr als der zugrunde liegende Terminus „to control“ und bedeutet so viel wie „Steuerung, Lenkung und Überwachung“. Die damit im Vordergrund des Controllings stehende Steuerungsfunktion weist dabei konkret für Banken eine inhaltliche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Dres. h. c. Henner Schierenbeck, Prof. Dr. Michael Pohl
I. Historische Entwicklung und gesetzliche Rahmenbedingungen Bereits seit Ende der 1980er-Jahre zielen die Gesundheitsreformen darauf ab, das Gesundheitswesen strukturell neu auszurichten und einzelne Versorgungsbereiche enger miteinander zu verzahnen. Eine ganz neue Bedeutung erhielt die integrierte Versorgung aber durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Volker Eric Amelung, Prof. Dr. Axel Mühlbacher, PD Dr. Christian Krauth
Zahlungsansprüche von Unternehmen gegen ihre Kunden stellen illiquide Buchforderungen dar. Die Verbriefung solcher Forderungsbestände bietet eine Möglichkeit zur Refinanzierung, da sie die Forderungsbestände in handelsfähige Wertpapiere umwandelt, die am Kapitalmarkt platziert werden können. Unternehmen können mit dem frischen Kapital Investitionen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Cordula Heldt