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Übergangsarbeitsmärkte

Definition

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1. Begriff: spezifische institutionelle Arrangements, die sämtliche unvermeidlichen Übergänge auf dem Arbeitsmarkt bzw. deren Risiken im Erwerbsverlauf absichern sollen, nicht nur die zwischen Beschäftigung und Nicht-Beschäftigung. Ziel ist die Schaffung flexibler, aber gesicherter Übergänge.

2. Charakteristika: Flexible Beschäftigungssicherheit beinhaltet: Brücken zwischen Erwerbstätigkeit und anderen produktiven Tätigkeiten, Absicherung durch Tarifverträge und Recht oder Gesetz, Kombination niedriger und unstetiger Lohneinkommen mit Transfer- oder Vermögenseinkommen, Finanzierung von Arbeit statt Arbeitslosigkeit. Sog. Beschäftigungsbrücken schaffen Übergänge zwischen Bildung und Beruf, Teilzeit- und Vollzeit- bzw. selbstständiger und abhängiger Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Beschäftigung, Bildungs- und Beschäftigungssystem, privater Haushalts- und Erwerbstätigkeit, Erwerbstätigkeit und Rente.

3. Wirkungen: Übergangsarbeitsmärkte versuchen die Konzepte von Flexibility und Security zu verbinden (Flexicurity). Bedeutsam ist das Modell der Übergangsarbeitsmärkte u.a. für atypische Beschäftigungsverhältnisse (Atypische Beschäftigung).

Vgl. auch Arbeitsmarktpolitik.

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Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
  • Keller, B./Seifert, H.:  Flexicurity: Ein europäisches Konzept und seine nationale Umsetzung
    Bonn, 2008  in: WISO Diskurs; Expertise für die Friedrich-Ebert-Stiftung
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Sachgebiete
Übergangsarbeitsmärkte
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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