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Verschmutzungsrechte

Definition

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Kurzerklärung:

Verschmutzungsrechte (Lizenzen bzw. Zertifikate) ermöglichen eine legale, entgeltliche Inanspruchnahme von Ressourcen. Unternehmen werden sich für den Erwerb von Verschmutzungsrechten entscheiden, wenn sie kostengünstiger sind als die Kosten für Maßnahmen der Schonung der ökologischen Umwelt.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Verschmutzungsrechte (Lizenzen bzw. Zertifikate) ermöglichen eine legale, entgeltliche Inanspruchnahme von Ressourcen. Unternehmen werden sich für den Erwerb von Verschmutzungsrechten entscheiden, wenn sie kostengünstiger sind als die Kosten für Maßnahmen der Schonung der ökologischen Umwelt.

2. Kritische Würdigung: Besteht die Handelbarkeit der Verschmutzungsrecht (vgl. Emissionshandel), dann kann ebenfalls ein Anreiz zur Vermeidung entstehen. Grundsätzlich problematisch ist jedoch die Legalisierung von Emissionen anzusehen. Für Unternehmen können Verschmutzungsrechte die Bewertung von Emissionen erleichtern, da sie als Sanktionskosten dienen (vgl. auch ökonomisch-ökologischer Nettoeffekt). Neben den gesetzlichen Verschmutzungsrechten sind auch interne Verschmutzungsrechte denkbar.

Vgl. auch Umweltlizenz, Umweltauflage.

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Sachgebiete
Verschmutzungsrechte
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
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