| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Die wichtigsten Informationen zum externen und internen Rechnungswesen auf den Nenner gebracht: Alle Begriffe, die man kennen muss, alle Konzepte ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Arbeitslosenquote in Deutschland
Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 1995 bis 2012
Statistik: Arbeitslosenquote in Deutschland Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Internationalisierung der Wirtschaftsprüfung begann in den 1950er-Jahren, als amerikanische Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WPG) die Auslandsexpansion ihrer Mandanten begleiteten, teils weil diese grenzüberschreitende Prüfungs- und Beratungsleistungen erwarteten, teils weil die WPG im Ausland eigene Wachstumschancen sahen. Durch Gründungen von ausländischen Tochtergesellschaften, durch ... mehr
von  Prof. Dr. Reinhold Hömberg
Mit Unternehmungsbewertung bezeichnet man die Verfahren zur Wertermittlung von Unternehmen als Ganzes (Wert). Unternehmensbewertungen als periodisches Rechenwerk werden sowohl bei der wertorientierten Unternehmensführung (z.B. Entscheidungen zur Geschäftsfeldstrategie, Leistungsbeurteilung von Führungskräften) als auch bei der externen Rechnungslegung nach HGB und IFRS ... mehr
von  Prof. Dr. Klaus Henselmann

Vollbeschäftigung

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Vollbeschäftigung bezeichnet den Zustand in einer Volkswirtschaft, bei dem alle Produktionsfaktoren eingesetzt und auch ausgelastet sind.

Ausführliche Erklärung:

I. Volkswirtschaftstheorie:

Grundsätzlich sollte Vollbeschäftigung im Sinne einer optimalen Beschäftigung für alle Produktionsfaktoren definiert werden (Vollauslastung); in der praktischen Wirtschaftspolitik wird Vollbeschäftigung allerdings nur auf den Faktor Arbeit bezogen. Vollbeschäftigung liegt vor, wenn alle für eine Beschäftigung geeignete Personen, die Beschäftigung zum herrschenden Lohnsatz suchen, diese ohne längere Wartezeiten finden können. Die quantitative Konkretisierung der Vollbeschäftigung erfolgt traditionell durch die Arbeitslosenquote, neuerdings auch durch die Erwerbsquote, die Potenzialerwerbsquote oder den Auslastungsgrad des Arbeitspotenzials (Erwerbspersonenpotenzial · potenzielle durchschnittliche Jahresarbeitszeit).

Nach Ansicht der Klassiker ist in einer Marktwirtschaft die Tendenz zur Vollbeschäftigung durch Preis-, Lohn- und Zinsmechanismus vorgegeben (Saysches Theorem).

Nach Keynes dagegen ist Gleichgewicht auch bei Unterbeschäftigung, also bei Freisetzung von Arbeitskräften, möglich; Vollbeschäftigung sei in der modernen Wirtschaft vielmehr nur eine „seltene” und kurzlebige Erscheinung. Deshalb empfahl Keynes die Steuerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage (Beschäftigungstheorie).

Seit der Weltwirtschaftskrise wurden von vielen Staaten beschäftigungspolitische Maßnahmen ergriffen, da der Glaube an die Selbsterhaltungskräfte der Volkswirtschaft durch die damalige Depression verloren gegangen ist (Beschäftigungspolitik).

II. Plankostenrechnung:

Beschäftigungsstand (Beschäftigung), bei dem ungeachtet einzelner noch vorhandener Spitzenleerläufe die Gesamtausbringung (unter der Voraussetzung gleichbleibender Anlagendimensionierung) auf die Dauer nicht mehr gesteigert werden kann.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Vollbeschäftigung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Betriebswirtschaftslehre ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, das sich mit den einzelnen Unternehmen und deren betrieblichen Abläufen und ihrem wirtschaftlichen Handeln befasst. Die allgemeine Betriebswirtschaftslehre setzt sich aus den verschiedenen Sachfunktionslehren wie Produktion, Investition und Finanzierung, Forschung und Entwicklung (F&E), ... mehr
Das interne Rechnungswesen ist wie die externe Rechnungslegung, die betriebswirtschaftliche Statistik und die Planungsrechnung Teil des betrieblichen Rechnungswesens und somit ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre.––Die Adressaten des internen Rechnungswesens sind primär die Unternehmensleitung und andere unternehmensinterne Personen oder Stellen, nur in ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff und Einordnung Unter Internet Business wird die Abwicklung von Geschäftsprozessen jedweder Art über das Internet verstanden. Darunter fallen sowohl interne Prozesse, die sich nur auf Kommunikationspartner innerhalb eines Unternehmens beziehen, als auch solche Prozesse, die zwischen zwei Geschäftspartnern außerhalb ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Markus Siepermann
I. Allgemein Die Erbschaftsteuer besteuert den Übergang von Vermögenswerten. Dies kann im Erbfall der Übergang der Vermögenswerte auf den Erben oder aber im Schenkungsfall unter Lebenden auch die Besteuerung der verschenkten Vermögenswerte sein. Auch die Vermögensübertragung im Falle einer Zweckzuwendung unterliegt ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Hans-Ulrich Dietz
I. Begriff Zweig der Agency-Theorie, dessen Schwerpunkt im Gegensatz zur positiven Agency-Theorie auf der Entwicklung und Analyse mathematischer Prinzipal-Agent-Modelle liegt. II. Merkmal Informationsasymmetrie Wesentliches Merkmal der Prinzipal-Agent-Theorie ist die Annahme, dass Prinzipal und Agent asymmetrisch informiert sind (Informationsasymmetrie). Dabei werden drei Arten asymmetrischer ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Mathias Erlei, Dr. Udo Schmidt-Mohr