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Weg-Ziel-Ansatz der Führung

Definition

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speziell auf die Führungssituation angewandte Formulierung der Erwartungswert-Theorie. Dieser Ansatz der Führungslehre stellt einen Zusammenhang her zwischen der Persönlichkeit des Geführten, der Aufgabenstruktur und dem Führungsstil. Ausgehend von der motivationstheoretischen Hypothese, dass für die Geführten dasjenige Verhalten mit dem größten Anreiz verbunden ist, das den größten subjektiven Gesamtnutzen verspricht, wobei neben den individuellen Bedürfnissen auch die Situationseinschätzungen mit in die Bewertung eingehen, wählt der Vorgesetzte seinen Führungsstil unter Effizienzgesichtspunkten aus:


(1) Direktiver Führungsstil bei unstrukturierten Aufgaben und Mitarbeitern mit stark autoritärem Charakter.


(2) Unterstützender Führungsstil bei stark strukturierten und einfachsten Aufgaben, da lediglich aus der sozialen Situation Befriedigung gezogen werden kann.


(3) Leistungsorientierter Führungsstil bei unstrukturierten oder einmaligen Aufgaben und bei Mitarbeitern, die hoch leistungsmotiviert sind.


(4) Partizipativer Führungsstil vermittelt bei unstrukturierten Aufgaben Kenntnisse über Zusammenhänge.

Vgl. auch Führungsstil.

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Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
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Sachgebiete
Weg-Ziel-Ansatz der Führung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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I. Rechtsgrundlage und Ziele Arbeitsförderung gemäß dem Dritten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB III) vom 24.3.1997 (BGBl. I 594) in der Fassung vom 11.8.2014 (BGBl. I 1348) m.spät.Änd. Die Ziele der Arbeitslosenversicherung bestehen einerseits in der Sicherung der materiellen Grundlage (teil-)arbeitsloser Personen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Privatdozent Dr. rer. soc. Fred Henneberger, Prof. Dr. Berndt Keller