| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Dieses Buch gibt Industrieerfahrungen von Unternehmen der nächsten Generationen zum Thema „Neue Welt des Arbeitens“ weiter. Die Transformation von Unternehmen ... Vorschau
49.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Herkunft der Importe von Erdöl nach Deutschland
Herkunft der deutschen Rohölimporte von 1950 bis 2010 (in Prozent)
Statistik: Herkunft der Importe von Erdöl nach Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Projektmanagement wird als Managementaufgabe gegliedert in Projektdefinition, Projektdurchführung und Projektabschluss. Ziel ist, dass Projekte richtig geplant und gesteuert werden, dass die Risiken begrenzt, Chancen genutzt und Projektziele qualitativ, termingerecht und im Kostenrahmen erreicht werden.
von  Bernhard Hobel, Silke Schütte
Einem Zwangsversteigerungsantrag sind meist langwierige Bemühungen seitens des Gläubigers und eventuell auch des Schuldners vorangegangen, diese Zwangsmaßnahme zu verhindern. Der Grund hierfür liegt im komplizierten und für Außenstehende und Betroffene nur bedingt kalkulierbaren Verlauf sowie der langwierigen Dauer eines Zwangsversteigerungsverfahrens. ... mehr
von  Helmut Keller

Wirtschaftsraum

Definition

ANZEIGE

durch menschliche Aktivitäten organisierter und gestalteter Erdraum bzw. Landschaftsausschnitt, welcher durch bestimmte sozioökonomische Strukturmerkmale und funktionale Verflechtungen charakterisiert ist. Der Wirtschaftsraum hebt sich durch seine individuelle Struktur von dem ihn umgebenden Wirtschaftsraum ab. Im Gegensatz zum Wirtschaftsgebiet wird eine Abgrenzung des Wirtschaftsraums auf Basis politisch-administrativer Verwaltungseinheiten vermieden. Eine Ausgliederung nach Regions- oder Ländergrenzen erscheint nur bei makrogeografischer Betrachtungsweise (z.B. EU, NAFTA) als sinnvoll. Im Regelfall wird ein Wirtschaftsraum auf der Grundlage kleinräumig zur Verfügung stehender Daten (z.B. auf Gemeindebasis) abgegrenzt.

Der Wirtschaftsraum ist das zentrale Forschungsobjekt der Wirtschaftsgeografie. Diese analysiert Wirtschaftsräume in zweierlei Hinsicht:
(1) Strukturell wird das innere Gefüge der raumprägenden Elemente eines Wirtschaftsraums bez. seiner Lage- und Eigenschaftsdimensionen untersucht.
(2) Funktionell werden Art, Intensität und Dynamik der das räumliche Wirkungsgefüge prägenden Verflechtungen und Systemzusammenhänge analysiert.

Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Erforschung der Relationen zwischen ökonomischen und anthropogenen Elementen bzw. zwischen Wirtschaft und naturräumlichen Strukturen mit dem Ziel der Erfassung und Erklärung räumlicher Ordnungssysteme und Organisationsformen. In jüngerer Zeit ist die umfassende Wirtschaftsraumanalyse hinter die Beschäftigung mit ausgewählten Teilfragestellungen zurückgetreten. So richtet sich das Interesse zunehmend auf die Erforschung der Bildung und Entwicklung regionaler Produktionscluster (Industriedistrikt, Cluster) und deren Entwicklung in einem spezifischen soziokulturellen Kontext (kreatives Milieu, Embeddedness, relationale Wirtschaftsgeografie). Auch raumwirksame Aspekte der Globalisierung und neuen internationalen Arbeitsteilung werden zunehmend behandelt. Bes. Beachtung findet das Beziehungsgefüge zwischen globalen und lokalen Prozessen und Systemen (Glokalisierung).

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
Sachgebiete
Wirtschaftsraum
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Wirtschaftsgeografie
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Grundlagen Der Begriff der Organisation lässt sich nicht eindeutig definieren. Die Begriffslegung ist abhängig von der jeweils zugrundegelegten organisations-theoretischen Herangehensweise. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird unter Organisation das formale Regelwerk eines arbeitsteiligen Systems verstanden. Informale Regelungen werden nicht betrachtet. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff und Merkmale 1. Entwicklung Die ersten Auseinandersetzungen mit dem Thema des Internen Marketings datieren auf Ende der 1970er- bis Mitte der 1980er-Jahre, wobei v.a. Wissenschaftler aus Schweden und den USA den Begriff „Internal Marketing“ geprägt haben. In der Diskussion um ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Manfred Bruhn
I. Grundlagen 1. Entwicklung Moderne Industriestaaten vollziehen seit den 1970er-Jahren einen Strukturwandel von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Diese so genannte Tertiarisierung geht u.a. einher mit einem Beschäftigungsanstieg im Dienstleistungssektor, sodass mittlerweile mehr als 70 Prozent der Erwerbstätigkeit in Deutschland auf Dienstleistungsberufe ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Manfred Bruhn