| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
In diesem Sammelband werden veränderte Rahmenbedingungen, aktuelle Konzepte und Instrumente sowie Probleme des Strategischen Managements aus volkswirtschaftlicher, rechtlicher und betriebswirtschaftlicher ... Vorschau
74.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Einwohnerzahl von Deutschland
Entwicklung der Einwohnerzahl von Deutschland von 1990 bis 2011 (in Millionen)
Statistik: Einwohnerzahl von Deutschland Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Viele Handelsunternehmen agieren heutzutage beschaffungsseitig international, indem sie Güter direkt oder indirekt importieren; abgestufter international ist der Wissenstransfer im Handel, so bei Führungskräften oder Informationssystemen. Absatzseitig allerdings wird die internationale Expansion aggressiv vor allem von führenden Handelsunternehmen in diversen Handelsbranchen ... mehr
von  Prof. Dr. Prof. h. c. Bernhard Swoboda, Prof. Dr. Thomas Foscht
Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) als Teilbereich des operativen Produktionsmanagements hat für die wirtschaftliche Gestaltung und den reibungslosen Ablauf der Produktionsprozesse zu sorgen. Dieser Beitrag beschreibt die im Rahmen der Produktionsplanung und -steuerung durchzuführenden Planungsschritte.
von  Dr. Christoph Siepermann

Zensus 2011

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

gemeinschaftsweiter Zensus in der Europäischen Union, der für 2011 geplant ist.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Gemeinschaftsweiter Zensus in der Europäischen Union im Jahr 2011. Gemäß einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2008 sind die Mitgliedsstaaten zur Erhebung von Daten gemäß einem vorgegebenen Merkmalskatalog verpflichtet. Dadurch wird sichergestellt, dass die erhobenen Daten innerhalb der EU vergleichbar sind.

2. Gesetzliche Grundlage in Deutschland für den Zensus 2011 ist das Zensusvorbereitungsgesetz 2011, das am 13.12.2007 in Kraft trat. Mit dem neuen Zensus werden aktuelle Zahlen zu Bevölkerung, Wohnsituation und Erwerbsleben erhoben. Eine neue Erhebung dieser Daten ist dringend notwendig, da die gegenwärtigen Zahlen auf Fortschreibungen der letzten Volkszählungen (1981 in der ehemaligen DDR und 1987 im früheren Bundesgebiet) zurückgehen und somit durch zunehmende Ungenauigkeiten in den Fortschreibungen sowie Ereignisse wie der Wiedervereinigung beeinflusst sind.

3. In Deutschland wird im Rahmen des Zensus 2011 ein Verfahren angewandt, das von der Vorgehensweise der bisherigen Volkszählungen abweicht, in denen alle Haushalte in Form einer Vollerhebung befragt wurden. Der Zensus 2011 findet als registergestütztes Verfahren statt, es werden also Daten aus bestehenden Verwaltungsregistern, bspw. der Meldebehörden oder der Bundesagentur für Arbeit, genutzt. Daten zu Wohnungen und Gebäuden müssen postalisch bei den Eigentümern erfragt werden, da sie nicht flächendeckend in den Verwaltungsregistern erfasst sind. Zusätzlich müssen Informationen zu Ausbildung und Erwerbstätigkeit sowie Bildung in Form von repräsentativen Stichproben bei einem Teil der Bevölkerung erhoben werden. Durch die Vollerhebungen der früheren Volkszählungen konnten tief gegliederte Ergebnisse von hoher Genauigkeit produziert werden, allerdings verbunden mit hohem zeitlichem und finanziellem Aufwand. Die Umstellung auf die registergestützte Vorgehensweise senkt die Kosten und reduziert die Belastung der zu befragenden Bevölkerung.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Sachgebiete
Zensus 2011
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Unter den Begriff der Bilanzpolitik fallen alle legalen Maßnahmen, die der Bilanzierende innerhalb des Jahresabschlusses und Lageberichts ergreift, um die Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens inhaltlich und/oder formal so zu gestalten, dass bei den Adressaten ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Michael Hommel
I. Begriff Die Wirtschaftsgeografie beschäftigt sich mit der räumlichen Dimension wirtschaftlicher Prozesse und Aktivitäten. An der Schnittstelle zwischen Geowissenschaften, Geografie und Wirtschaftswissenschaften untersucht sie das Verhältnis von Wirtschaft und Raum und bemüht sich deshalb um eine Synthese von Wirtschaftsforschung und geografischer ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Hans-Dieter Haas, Dr. Simon-Martin Neumair
I. Einführung Im Bereich der Informationstechnologie (IT) ermöglicht Cloud Computing neue Verfahren zur Bereitstellung von IT-Ressourcen, d.h. solchen Ressourcen, die Unternehmen bei der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) unterstützen. Beispiele hierfür sind Server oder Software-Anwendungen. Anstatt IT-Ressourcen in unternehmenseigenen Rechenzentren zu betreiben, können ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Christoph Fehling, Professor Dr. Frank Leymann