| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Menschliches Entscheidungsverhalten ist Untersuchungsobjekt zahlreicher Wissenschaftsdisziplinen. Dieses Buch enthält aktuelle Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe Entscheidungstheorie und –praxis der Gesellschaft für Operations ... Vorschau
49.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Entscheidungen treffen
Treffen Sie viele Entscheidungen mehr mit dem Gefühl als mit dem Verstand?
Statistik: Entscheidungen treffen Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Integrationen im Zuge von Unternehmensakquisitionen und -fusionen (Post Merger Integration) finden unter spezifischen Rahmenbedingungen und wechselnden Vorzeichen statt. Nichtsdestoweniger lassen sich fünf wichtige Kernaufgaben identifizieren, die bei jeder Post Merger Integration nahezu immer die gleichen sind. Der folgende Artikel betrachtet die ... mehr
von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
Zahlungsansprüche von Unternehmen gegen ihre Kunden stellen illiquide Buchforderungen dar. Die Verbriefung solcher Forderungsbestände bietet eine Möglichkeit zur Refinanzierung, da sie die Forderungsbestände in handelsfähige Wertpapiere umwandelt, die am Kapitalmarkt platziert werden können. Unternehmen können mit dem frischen Kapital Investitionen ... mehr
von  Dr. Cordula Heldt

Zielsystem der Unternehmung

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: Kollektives Zielsystem aller Personen, die ein wirtschaftliches Interesse an einer Unternehmung haben (Stakeholder). Konstituierend für das Zielsystem der Unternehmung sind die individuellen Zielsysteme der einzelnen Stakeholder, welche deren persönliche Interessen an der Unternehmung widerspiegeln.

2. Entstehung: Im Zuge der Gründung und des Wachstums einer Unternehmung bildet sich deren Zielsystem sukzessiv aus den individuellen Zielsystemen der sich ihr anschließenden Mitarbeiter sowie der Kapitalgeber, Lieferanten, Kunden und übrigen Anspruchsgruppen heraus. Auf welche Art und wie stark individuelle Ziele einzelner Stakeholder (oder Stakeholder-Gruppen) berücksichtigt werden, hängt insbes. von deren Verhandlungsmacht und dem Ausmaß der Übernahme von Geschäftsrisiken ab.

3. Interessenmonismus versus Interessenpluralismus: Für die Art der Berücksichtigung  individueller Ziele im Zielsystem der Unternehmung bestehen dieselben drei Möglichkeiten wie für die Berücksichtigung von Zielen im Zielsystem einer Einzelperson: Ziele können unterdrückt, in eine Restriktion umgewandelt oder explizit berücksichtigt werden. Gehen nur die Ziele einer einzelnen Interessengruppe in die Zielfunktion für die Unternehmenspolitik ein, so spricht man von Interessenmonismus. Aufgrund ihrer Rolle als Residualanspruchsberechtigte sind es in einem solchen Fall die Eigenkapitalgeber, die die Zielfunktion festlegen (Shareholder Orientierung). Dagegen spricht man von Interessenpluralismus, wenn auch andere Interessen als die der Eigenkapitalgeber in die Zielsetzung für die Unterneghmenspolitik eingehen.

Vgl. Corporate Governance, Shareholder Value.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Zielsystem der Unternehmung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Abk. CSR, stellt einen aus dem Anglo-Amerikanischen kommenden (normativen) Schlüsselbegriff der Unternehmensethik dar, welcher die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen aufspannt. CSR wird dabei in Wissenschaft und Praxis höchst unterschiedlich interpretiert, sodass es sich hierbei nicht um ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Nick Lin-Hi
I. Grundlagen 1. Entwicklung Sponsoring zählt in der Zwischenzeit zu den etablierten Instrumenten im Kommunikationsmix der Unternehmen. Erste Sponsoringengagements finden sich bereits in den 1960er-Jahren als Form der Schleichwerbung bei Sportveranstaltungen sowie in den 1970er-Jahren als Form der Sportwerbung. Erst seit den ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Manfred Bruhn
I. Begriff und Merkmale Die Marktsoziologie oder auch Soziologie der Märkte ist ein Teilgebiet der Soziologie, in der Märkte den zentralen Erklärungsgegenstand bilden. Märkte sind zentrale Institutionen und Ordnungsformen moderner Gesellschaften, über die die Zuweisung und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Robert Skok