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Wissenswertes zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)

Eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (kurz EÜR) ist eine vereinfachte Gewinnermittlungsmethode, die im § 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gesetzlich geregelt ist. Aus diesem Grund wird sie häufig auch 4/3-Rechnung genannt. Die EÜR stellt eine Möglichkeit dar, wie man als Unternehmer seine Bücher führen kann. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick, wie die EÜR angewendet wird, wie sie aufgebaut ist und was man dabei in der Einkommensteuererklärung beachten muss.
Wer darf die EÜR anwenden?

Die EÜR kann grundsätzlich von verschiedenen Kleinst- und Klein-Unternehmen wie beispielsweise

  • kleinen Gewerbebetrieben
  • landwirtschaftlichen Betrieben und
  • Freiberuflern

angewendet werden. Das Gesetz zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung besagt, dass sie ihren Gewinn über ihre Ausgaben als Überschuss der Betriebseinnahmen ermitteln können, sollten sie nicht dazu verpflichtet sein,  Bücher zu führen bzw. regelmäßig Abschlüsse zu machen. Darüber hinaus dürfen sie nicht im Handelsregister eingetragen sein (hierzu zählen Einzelunternehmer oder GbRs) und einen Gewinn von 60.000 Euro bzw. einen Umsatz von 600.000 Euro im Jahr nicht überschreiten.

Auch eingetragene Kaufmänner können die EÜR anwenden, wenn sie diese Schwellenwerte nicht überschreiten. In jedem Fall muss das Wahlrecht zur EÜR aber immer eindeutig ausgeübt werden. Unternehmen, die zur Eintragung ins Handelsregister verpflichtet sind, wie zum Beispiel

  • GmbHs
  • UGs oder
  • AGs

können die Einnahmen-Überschuss-Rechnung nicht verwenden, da sie stattdessen zur doppelten Buchführung verpflichtet sind.

 

Fazit

Für Existenzgründer und Unternehmer ist die Buchführung oft ein Buch mit sieben Siegeln. Viele von ihnen überlegen deshalb, diese ungeliebte Aufgabe besser direkt in die Hände eines externen Buchhalters oder Steuerberaters zu geben. Das spart ihnen oft viel Zeit und Nerven, außerdem können sie sich so auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Buchhaltung selbst über eine kaufmännische Unternehmenssoftware abzuwickeln, zum Beispiel über diese hier. Mit dem Programm erledigen Unternehmer und Freiberufler nicht nur ihre EÜR im Handumdrehen, sondern auch die komplette Buchhaltung und Auftragsbearbeitung. Anschließend können alle Formulare über ELSTER direkt an das Finanzamt übermittelt werden. Man benötigt dafür weder Vorkenntnisse, noch nimmt die Nutzung eines bedienfreundlichen Programms viel Zeit in Anspruch. Ein weiterer Vorteil: Man spart sich auf Dauer viel Geld für einen teuren Steuerberater.

 Lexware EÜR

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