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Agentennormalform

(weitergeleitet von Outside Option-Spiel)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Wer ist ein Akteur in einer gegebenen Situation? Die Agentennormalform der Spieltheorie beantwortet diese Frage in extremer, aber überzeugender Weise: Jeder Zug im Verlauf eines Spiels verlangt nach einem Spieler im Sinn eines unabhängigen Entscheiders, da die lokale Interessenlage einer Person oder Institution von Informationsbezirk zu Informationsbezirk divergieren kann. Im extensiven Spiel (extensive Form) der Abbildung „Agentennormalform - Outside-Option-Spiel” muss z.B. nur der Agent 1a des Spielers 1 abwägen, ob L1 (die Outside-Option, die die strategische Interaktion mit Spieler 2 ausschließt) dem Zug R1 vorzuziehen ist. Für den Agenten 1b hingegen ist L1 uninteressant, da diese Chance endgültig verpasst wurde.

    Generell verfügt ein Spiel in Agentennormalform daher über so viele Spieler bzw. Agenten, wie es Informationsbezirke persönlicher Spieler - dies schließt den Zufallsspieler 0 aus - gibt. Natürlich bewerten - wie in Tabelle „Agentennormalform - Bewertung” - verschiedene Agenten derselben Person alle Partien gleich.

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      Mindmap Agentennormalform Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/agentennormalform-29393 node29393 Agentennormalform node46576 Spieltheorie node29393->node46576 node35303 extensive Form node29393->node35303 node37995 kooperative Spieltheorie node29393->node37995 node29221 Cournot node46576->node29221 node45660 Preistheorie node45660->node46576 node38246 inferiore Strategie node38246->node46576 node38671 Morgenstern node38671->node46576 node35303->node46576 node37433 Informationsbezirk node37433->node35303 node37995->node46576 node37995->node35303 node39481 Normalform node37995->node39481 node45889 Outside Option-Spiel node45889->node29393
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Axel Ockenfels
      Universität zu Köln,
      Staatswissenschaftliches Seminar
      Professor für Wirtschaftswissenschaft, Direktor des Kölner Laboratoriums für Wirtschaftsforschung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Es wurde schon darauf hingewiesen, daß die extensive Form überspezifiziert sein kann, da sie zum Beispiel bei gleichzeitigen und unabhängigen Entscheidungen eine willkürliche sequentielle Reihenfolge erzwingt. Müssen etwa, wie in einer sogenannten …
      Es wurde schon darauf hingewiesen, daß die extensive Form überspezifiziert sein kann, da sie zum Beispiel bei gleichzeitigen und unabhängigen Entschei-dungen eine willkürliche sequentielle Reihenfolge erzwingt. Müssen etwa, wie in einer …
      Während die Agentennormalform den Spieler durch die Gruppe seiner Agenten für die verschiedenen Informationsbezirke repräsentiert, basiert die Normalform auf dem zentralen Spielerbegriff. Gemäß der Normalform wählt der Spieler zwischen Strategien …

      Sachgebiete